auf dem Weg zu einem neuen Bildungssystem

 

Arbeit 4.0 und Selbstbedienung beim Lernen

Arbeit 4.0 ist noch nicht so recht konkret vorstellbar, aber eine größere Eigenverantwortung der Mitarbeiter zeichnet sich bereits ab. Auch die Entwicklung von Mitarbeitern sollen diese mehr selbst in die Hand nehmen. Von mehr selbstgesteuertem Lernen gehen die Personalentwickler heute aus. Wenn wir über selbstgesteuertes Lernen sprechen, ist da niemand mehr, der Lernende anleitet und mit Lernmaterial bedient. Selber auswählen und beschaffen ist nötig. Beim Einkaufen von Waren kommt uns das heute ganz selbstverständlich vor. Der „Selbstbedienungsladen“ ist ja auch schon 100 Jahre alt. Beim Beschaffen von Lern-Content fühlt sich das aber für Etliche noch sehr ungewohnt an. Inzwischen gibt es aber viele Beispiele, an denen man lernen kann, was es braucht, um Selbstbedienung zu unterstützen.

Bild: hrohmann von https://pixabay.com/de

Selbstgesteuertes Lernen vs. fremdgesteuertes Lernen

Beim angeleiteten (fremdgesteuerten) Lernen gehen Lehrende in der Vorbereitung von einer typischen Person aus der Zielgruppe aus. Deren Vorkenntnisse und deren Ziel werden definiert, um dann den vermeintlich besten Lernweg zu bestimmen. Diese Person ist aber noch nie in einem Seminar gesichtet worden! Es sind immer andere Personen dort, mit ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Vorerfahrungen – und auch mit verschiedenen Zielen. Der angeleitete Lernpfad ist also nie optimal.

Die Alternative: Das Lernen in die eigenen Hände nehmen. Wer sein Ziel und seine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten kennt, findet auch Wege, um anstehende Herausforderungen zu bewältigen. Ob das schwierig oder leicht ist, hängt davon ab, wie leicht der Zugang zu Informationen und Wissen ist. Und wenn sich das Umfeld immer schneller ändert, wird uns auch immer häufiger gar nichts anderes übrigbleiben, als uns selbst einzuarbeiten – ein Seminarangebot wird es dafür immer öfter noch gar nicht geben.

Selbstbedienung heute

Wir sind ja Selbstbedienung schon in so vielen Bereichen gewohnt – und genießen es dort auch. Hier nur ein paar wenige Beispiele:

  • Bahnfahrkarte: Wer würde sich noch die Verbindung lieber am Schalter raussuchen lassen und nicht selber online suchen?
  • Tanken: Wer würde gern auf den Tankwart warten, der erst noch zwei andere Autos betanken muss, statt selber zu tanken?
  • Lebensmitteleinkauf: Wer würde lieber genau angeben, welches Gemüse er in welcher Menge haben möchte, statt sich das im Vorbeigehen selber einzutüten?
  • Geld holen: Wer würde lieber einen Auszahlungsschein ausfüllen und das Geld beim Kassierer der Bank abholen, statt sich am Geldautomaten zu bedienen?
  • Auto waschen: Wer würde sein Auto lieber zum Waschen abgeben, und später wieder abholen, statt selber durch die Waschanlage zu fahren?

Ganz im Gegenteil sind wir sogar sauer, wenn es gar keine Selbstbedienungsmöglichkeiten gibt, und wir zu knappen Bürozeiten z.B. persönlich in die Behörde gehen müssen. Selbstbedienung wurde mal aus Kostengründen eingeführt. Inzwischen haben wir Kunden aber auch die Vorteile erlebt, und möchten sie nicht mehr missen. Das zeigt z.B. auch der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz, wo man ja auch immer ins nächste Fachgeschäft gehen könnte: 2017 wurde bereits jeder achte Euro in Deutschlands Einzelhandel online umgesetzt.

Selbstbedienung beim Lernen benötigt hilfreiche Infrastruktur

Aufs Lernen bezogen: Wer würde lieber auf den Kurs in 3 Monaten warten, wenn er sich die aktuell nötigen Inhalte auch auf Youtube-Videos, im Internet, in Communities oder bei Experten selbst abholen kann?

Selbstbedienung statt Bedienung, klingt irgendwie nach schlechterem Service. Ist es aber nicht – wenn die Infrastruktur dafür stimmt. Der Online-Zugang muss einfach sein, die Zapfsäulen müssen für Selbstbedienung ausgelegt sein, der Laden muss fürs Selbstbedienen mit allen nötigen Informationen ausgestattet sein, die Bank muss Geldautomaten in meiner Nähe betreiben.

Das alles gilt auch für die Selbstbedienung beim Lernen. L&D muss sich um die Infrastruktur kümmern. Dass es im Internet fast allen Lern-Content gibt, ist kein Argument für eine vorhandene unterstützende Infrastruktur. Zu so einer erleichternden Infrastruktur gehören z.B.:

  • Zusammenstellungen relevanter Inhalte, mit kurzen Inhalts-Beschreibungen, evt. mit Bewertungen
  • Empfehlungen sinnvoll nacheinander zu nutzender Module
  • Beobachtungen was anderen geholfen hat zum Ziel zu kommen
  • Empfehlungen relevanter Communities
  • Unterstützung bei der Community-Bildung
  • Unterstützung beim Einstieg ins Netzwerken
  • Unterstützung fürs Aufbereiten und Bereitstellen des eigenen Wissens
  • Plattformen für Kommunikation und Dokumentation (soziale Intranets, Wikis, Yammer, …)

Wie in einem Baumarkt auch: Es reicht nicht alles hinzustellen. Bei fast allen Produkten sind Erklärungen nötig, mal auf der Verpackung und mal als erklärendes Kurz-Video am Regal. Und wenn man ihn braucht, ist auch ein Mitarbeiter persönlich greifbar.

Das soziale Intranet gehört zur Lern-Infrastruktur

Das Grundgerüst für eine ermöglichende und eine inspirierende Lern-Infrastruktur ist in jedem Falle eher ein soziales Intranet als ein LMS. Learning Professionals sollten also um das soziale Intranet kämpfen und nicht für das neue Learning Management System. Lernen kann man sowieso nicht managen, das passiert ganz nebenbei und fast unbemerkt. Wir können aber Lernen anregen und erleichtern. Das sind völlig andere Aufgaben für uns Learning Professionals, als das Aufbereiten und Verteilen von Wissen an Zielgruppen. Unser neuer Job ist es, die notwendige Selbstlern-Infrastruktur herzustellen und zu pflegen.

Bild: ivke32 von https://pixabay.com/de/

Selbstbedienung erfordert Werbung

Wenn der Kunde wählen kann, braucht man als Anbieter seine Aufmerksamkeit. Wenn wir die “Lern-Regale” füllen, dann müssen wir die Inhalte auch attraktiv “verkaufen”, sonst bedienen sich die Lernenden woanders. Das kehrt die Rollen um: Entscheider sind jetzt die Lernenden, wir Learning Professionals werden die von unseren Kunden abhängigen Dienstleister. Das wird nicht jedem gefallen, dürfte aber die Qualität der Angebote erhöhen.

Gleichnamige Session beim BarCamp „Arbeit 4.0“ des VDMA am 12.6.2018

Bei Interesse würde ich eine Session dazu auf dem kostenlosen BarCamp des VDMA in Frankfurt Main anbieten. Ich würde gern über die neue Rolle von Learning & Development diskutieren. Wer mitdiskutieren will kann sich hier anmelden.

Der Beitrag Arbeit 4.0 und Selbstbedienung beim Lernen erschien zuerst auf Corporate Learning - Training und Wissensmanagement.

HR will mit zum Mars? – Beitrag zur DGFP Blogparade

(Dieser Beitrag wurde zuerst publiziert auf colearn.de).

“Lasst es lieber, euch fehlt jegliches Vorbereitungs-Training” fällt mir dazu spontan ein. Wobei wir gleich bei einer Kernaufgabe von HR wären, dem Entwickeln von Menschen für künftige Aufgaben. Bisher habt Ihr das immer so gelöst: Einer, der (hoffentlich) schon da war, erklärt den anderen, wo es lang geht, und welche Schwierigkeiten dorthin wie überwunden werden können.

Auf dem Mars war aber noch keiner. Niemand kennt den Weg und die Herausforderungen wirklich. Vormachen oder Vorgeben geht nicht mehr. Trotzdem: Ihr seid verantwortlich für die richtige und eine gut vorbereitete Mannschaft. Und selber wollt Ihr ja eigentlich auch auf die große Reise in die Zukunft mitgenommen werden. Auch die eigene Vorbereitung ist dringend notwendig. Es gibt so viel zu tun, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber auch das Wie ist völlig unklar: Wie bereiten wir uns selbst auf völlig ungewisse künftige Herausforderungen vor? Und wie erst unsere Mitarbeiter? Eigentlich können wir die Mitarbeiterentwicklung erst planen, wenn wir die Reise zum Mars schon mal gemacht haben, werdet ihr sagen. Aber ohne die Mitarbeiter kommt ja auch ihr nicht dorthin.

Planen geht nicht

Mitarbeiterentwicklung planen und nach bewährtem Muster umsetzen geht also nicht. Eigentlich ist das eine gute Voraussetzung für ein komplettes Neu-Denken von Entwicklungsprozessen. Die ewigen “Besserwisser” werden leiser, weil auch sie nicht wissen, was jetzt zu tun ist. Wenn Einzelne nicht vorgeben können, was jeweils zu tun ist, vielleicht kann man es ganzen Teams überlassen – die sich im großen Team transparent abstimmen? Und wenn man die Reise nicht vorher trainieren kann, warum sollte die Mannschaft nicht während des Fluges noch nötige Kompetenzen entwickeln? Das kennen wir doch auch jetzt schon: 90% des betrieblichen Lernens ist informelles, selbstgesteuertes Lernen – während der Arbeit. Ich höre schon den Aufschrei “Aber das kann lebensgefährlich sein”. Ja, eine Reise in eine ungewisse Zukunft birgt immer auch große Risiken. Nicht zu reisen, kann aber ebenso lebensgefährlich sein.

Zutrauen

Vertrauen in Teams, Zutrauen für Mitarbeiter, in jeder Situation das aus ihrer Sicht Richtige zu tun – und aus Fehlern gemeinsam zu lernen – das wäre so ein Neu-Denken von Entwicklungsprozessen. Das erfordert eine andere innere Haltung von Personalentwicklern: Nicht “Ich weiß was Du jetzt brauchst”, sondern “Du wirst selbst alles finden, was Du benötigst, um Deine Herausforderung zu bewältigen. Falls Du Hilfe brauchst, finden wir die richtige Unterstützung”. Letztere Haltung ist mit “gleicher Augenhöhe” gut gekennzeichnet. Das rührt kräftig am Selbstverständnis vieler Personalentwickler, die gewohnt sind konkrete Maßnahmen für ganze Mitarbeitergruppen zu planen und umzusetzen. “Wie kann ich die Verantwortung für die Entwicklung von Mitarbeitern übernehmen, wenn die sich alles selber erarbeiten sollen?” Mitarbeiter in ein Seminar zu schicken, war aus meiner Sicht auch immer nur eine sichtbare und nachweisbare Aktion, die mit neuem Verhalten am Arbeitsplatz wenig zu tun hatte. Lernen ist aus meiner Sicht immer ein selbstgesteuerter Vorgang, der nicht wirklich von außen angeleitet werden kann.

Aus meiner Sicht geht es künftig mehr darum, Rahmenbedingungen fürs Lernen in Organisationen zu schaffen. Das fängt an bei der Zeit, die für Lernen ganz selbstverständlich jedem bereitgestellt wird (z.B. Viessmann: 2 Stunden frei verfügbare Lernzeit je Mitarbeiter je Woche), geht über zusammengestelltes Lernmaterial, das häufig nachgefragt wird, über das Anregen von Fach-Communitys bis zum persönlichem Entwicklungs-Coaching – um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei sich selbst anfangen

Das selbständige Lernen ist uns zwar angeboren, wurde uns in den Bildungseinrichtungen, und auch oft in der betrieblichen Weiterbildung, abtrainiert. Um das wieder zu kultivieren, braucht es Vorbilder. Wer, wenn nicht die Personalentwickler selber, sollten diese Vorbilder sein? Wir können diese Lernkultur-Veränderung nur glaubwürdig anregen, wenn wir das selber vorleben. Und im Übrigen bleibt uns ja auch gar nichts anderes übrig auf der Reise zum Mars – oder?

 

P.S.: In der Corporate Learning Community üben sich inzwischen tausende Personalentwickler im selbstgesteuertem voneinander Lernen. Nur wer erlebt hat, was diese “Lernformen ohne Lehrende” mit einem machen, kann das glaubwürdig in sein Unternehmen tragen. Dann geht es auch ohne Vorbereitungstraining.

Der Beitrag HR will mit zum Mars? – Beitrag zur DGFP Blogparade erschien zuerst auf Corporate Learning - Training und Wissensmanagement.

Mindset von uns Corporate Learning Professionals

Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht auf colearn.de, als eine Vorbereitung für den CL Sprint am 13.4.2018

Alle reden davon, dass sich der Mindset, die innere Haltung, ändern muss, um in der immer weiter digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt zu bestehen. Dabei schaut man fast immer auf die anderen, die sich ändern müssen. Und meist weiß man auch sehr genau wer sich alles ändern soll – häufig werden Führungskräfte genannt. Das entspricht der typischen Vorgehensweise von uns Learning Professionals: Defizite bei Zielgruppen definieren um Maßnahmen zur Behebung dieser zu entwickeln.

Innere Haltung hat aber niemals ein Defizit. Ich kann auch nichts hinzufügen, was vermeintlich fehlt. Innere Haltung ist das Ergebnis ganz vieler persönlicher Erfahrungen und Wahrnehmungen, die mein Handeln bestimmt und das Handeln anderer bewertet. Somit ist sie also immer richtig – aber auch nicht statisch. Jede prägende Erfahrung kann die eigene Haltung ein wenig ändern.

Viele Mindsets erwünscht?

Noch ein Gedanke bewegt mich in der Mindset-Diskussion: Wäre es denn ein Vorteil, wenn man es schaffen würde die Mindsets der Mitarbeiter einer Organisation gleich auszurichten? Gleiche Einstellungen bringen gleichartige Entscheidungen und Umsetzungen. Auf den ersten Blick sieht das wie ein Traum aller Organisationsentwickler aus: Keine internen Konflikte mehr, schnelle Umsetzungen ohne Widerstand. Aber wissen wir inzwischen nicht von den Vorteilen der Diversität in Teams und in Organisationen? Sind die unterschiedlichen Einstellungen und damit „Sichtweisen“ nicht der Treiber für jede Entwicklung? Zudem: Wer wollte denn bestimmen, welche Einstellung die passende für die Bewältigung der Zukunft ist? Der Bestimmende hat eben auch nur seine ganz persönliche Sichtweise.

Aus meiner Sicht sind viele unterschiedliche Mindsets für jede sich entwickelnde Organisation notwendig. Innovationen entstehen aus unterschiedlichen Sichtweisen und der Auseinandersetzung damit.

Erfahrungen prägen das Mindset

Innere Haltung ist aus meiner Sicht nicht bewusst veränderbar. Sie ist nicht einmal persönlich beschreibbar. Wenn die Summe meiner Erfahrungen meine innere Haltung prägt, dann sind neue Erfahrungen ein wirksamer Schlüssel für die Mindset-Entwicklung. Wenn ich jemanden erlebe, der ungewöhnlich offen kommuniziert, der ungewöhnlich wertschätzend mit Kolleginnen und Kollegen umgeht, der zuhört und erst nimmt, der anderen ungewöhnlich viel zutraut, …. – und das erfolgreich ist – dann ist das so eine Erfahrung, die möglicherweise nach einiger Zeit mein eigenes Verhalten in ähnlicher Weise verändert. Das wäre dann ein äußeres Zeichen für meine Mindset-Änderung.

Mindset-Änderungen brauchen Vorbilder

Natürlich wäre es ideal, wenn der Chef das Vorbild ist. Die Vorbild-Rolle für ein anderes Verhalten kann aber auch von jedem in der Organisation ausgehen. Ein gutes Beispiel dafür sind die vielen Working Out Loud Initiativen in Unternehmen. Einzelne Mitarbeiter beginnen offener zu kommunizieren und ganz bewusst ihr persönliches Netzwerk über Hierarchie- und Abteilungsgrenzen hinweg auszubauen. Das regt andere an, es auch zu probieren – und dabei eine andere Haltung zum persönlichen Netzwerken einzunehmen.

Learning Professionals als Vorbilder?

Wenn innere Haltung, der Mindset so wichtig für das Bewältigen der Digitalisierungs-Herausforderungen ist, dann müssen wir natürlich unseren Beitrag leisten – sonst machen das andere. Da Mindset aber weder vermittelt, noch gelernt werden kann, greifen unsere ganzen Lern-Methoden hier gar nicht. Uns bleibt also nur die Vorbild-Funktion in der Organisation. Und da wie oben beschreiben, es ja auch nicht „das richtige Mindset“ gibt, stellt sich die Frage, wo und wie können wir als Vorbilder in der Organisation wirken?

Mit der Digitalisierung verbinden viele Organisationen die Stichworte: „individuellere Kundenlösungen“, „schneller“ und „vernetzter“. Insbesondere das Arbeiten in und mit Netzwerken scheint mir ein großes Mindset-Thema für die vielen in Abteilungen zu arbeiten gewohnten Mitarbeiter zu sein. Sich unternehmens-öffentlich zu äußern, sich ein eigenes hilfreiches Netzwerk außerhalb der eigenen Abteilung aufzubauen – alles das ist für viele Mitarbeiter noch undenkbar.

Wir Learning Professionals könnten hier die Vorbild-Rolle ganz offen sichtbar im Unternehmen übernehmen, und damit andere anregen, es auch zu probieren: Wir könnten

  • andere einladen einen WOL-Circle mit uns zu gründen – und darüber berichten
  • regelmäßig im sozialen Intranet über unsere Arbeit und unsere Herausforderungen posten
  • Blogposts zu schreiben
  • unser Wissen im Firmenwiki immer wieder für alle zur Verfügung stellen
  • uns im Intranet an Diskussionen beteiligen

Das sind nur einige der Möglichkeiten, die wir intern durch Vormachen anregen können. „Aber das ist doch gar nicht unser Auftrag“ werden jetzt einige sagen, oder „mit dem Bereitstellen von Wissen kannibalisieren wir ja unser Geschäftsmodell“. Genau das ist die Folge unseres Mindsets! Auch wir können unser Mindset nur durch neue Erfahrungen verändern. Begebt Euch auf diesen Erfahrungstrip – und lasst Euch überraschen, was das für Euch, für L&D und für die Organisation bedeutet. Es lohnt sich – ganz sicher.

P.S.: Ein guter Einstieg zum Überdenken des eigenen Mindsets gibt die Zusammenfassung des Corporate Learning Sprints am 13.4.2018 zum gleichen Thema

Der Beitrag Mindset von uns Corporate Learning Professionals erschien zuerst auf Corporate Learning - Training und Wissensmanagement.

Wirtschaft und Mensch

Urs Weth - Blog:Sinnfragen - 16. April 2018 - 13:41

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Denken braucht spontane Zumutungen Ich halte es durchaus für eine zivilisatorische Leistung, freundlich, diplomatisch und rücksichtsvoll zu kommunizieren. Gleichzeitig halte ich es für unabdingbar, dass man offen sprechen kann und auch mal kontroverse Thesen zur Debatte stellen kann, ohne sich gleich innerlich zu zensieren oder gar von anderen per Totschlagargument zensiert zu werden. Weder ist...

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Zeitblüten - 12. April 2018 - 16:08
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Warum Materialismus nicht ganzheitlich sein kann

Urs Weth - Blog:Sinnfragen - 5. April 2018 - 13:03

  Im letzten Beitrag wurde versucht darzustellen, was mit dem goetheschen Begriff „alles Vergängliche ist ein Gleichnis“ gemeint ist. Die Gedanken sollen hier weiter ausgeführt werden. Dazu wird als Stütze eine Wandtafelzeichnung zu Hilfe genommen(siehe unten). Definition Urbild Unten (Wandtafelzeichnung) sieht man im oberen Teil als zentrale Kraft mit einem Punkt gekennzeichnet das „Urbild“. Es […]

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Raus aus dem Alltagstrott! Regelmäßige Impulse für mehr Abwechslung und Pfiff

Zeitblüten - 3. April 2018 - 15:28
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Zeitblüte: Wo mich die Füße hintragen

Zeitblüten - 24. March 2018 - 11:29
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Alles Vergängliche ist ein Gleichnis

Urs Weth - Blog:Sinnfragen - 21. March 2018 - 21:54

„Alles Vergängliche ist ein Gleichnis“. Dieser Satz Goethes lässt so manches Rätsel offen. Wir können vom Standpunkt der Symbolik aus versuchen, uns Klarheit darüber zu verschaffen, was Goethe damit gemeint haben könnte. Im „Faust“, Goethes großartigem Lebenswerk, treten die Darsteller und Figuren oft in symbolischen Bildern auf. Man versteht das Drama nicht im richtigen Sinn, […]

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Was ist Spiritualität wirklich?

Erfahrungsbasierte Formen von Erkenntnis und Ethik"Ich behaupte, dass die einzige Spiritualität die Unbestechlichkeit des Selbst ist." Jiddu Krishnamurti Wenn jemand zu uns sagt, er oder sie lebe spirituell, dann stellt sich die Frage, was meint diese Person damit? Nicht selten geht es um eine alternative "Weltanschauung" von Menschen, die eine als kalt erlebte wissenschaftliche Welt ohne einen...

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Das Dazwischen ist das, was zählt

Maurice Merleau-Pontys Phänomenologie Dasein und Welt haben ihren Zusammenhang im Leiblichen, so könnte man Maurice Merleau-Pontys Hauptthese zusammenfassen. Hinter diese Erfahrung kann man nicht zurückgehen, man kann das Sein nicht weiter reduzieren, vor dem Leiblichen gibt es nichts. Merleau-Ponty ist einer der Vertreter der Phänomenologie, der Philosophie, die den Ursprung jeder...

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Nicht einschlafen können: 27 unkonventionelle Einschlaf-Tipps & Tricks

Zeitblüten - 8. March 2018 - 17:20
Kennen Sie das: Sie liegen im Bett, wälzen sich hin und her und können einfach nicht einschlafen? Der Blick auf die Uhr macht das Ganze nicht besser. Im Gegenteil! Was also tun? Grundsätzlich hängt es natürlich davon ab, was Sie am Einschlafen hindert. Der Grund kann etwa ein Tagesereignis sein, das Sie grübeln lässt. Das […]

Der böse Traum und die schöne neue Welt

Urs Weth - Blog:Sinnfragen - 5. March 2018 - 16:37

Ein kleiner Traum von der „schönen neuen Welt“… „Du lebtest in einem Dorf. Es war das Jahr 2025. Du hast dich in den vorherigen Jahren extrem mit allen möglichen Strategien beschäftigt, wie du einen Crash überleben und dich frei und unabhängig vom Staat machen kannst. Die Leute haben dich damals – im Jahr 2018 – […]

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Prüfe dein Gewissen hinter deinem Gewissen

geistundgegenwart.de - PhilosophieCoaching - 28. February 2018 - 23:19
Was ist intellektuelle Redlichkeit? Ich glaube, nur die allerwenigsten Menschen wollen wirklich das Falsche. Jeder, der für eine Idee argumentiert, meint es eigentlich gut. Das heißt, wir alle folgen unserem Gewissen, wenn wir für etwas einstehen, streiten oder argumentieren und meinen, dass es insgesamt gut wäre, wenn andere unserer Überzeugung folgen würden. Das Verblüffende ist, dass Menschen...

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Onlineschulung für Unternehmen: Praxisbeispiel & Konzept

Zeitblüten - 20. February 2018 - 12:52
Will ein Unternehmen erfolgreich sein, sich weiterentwickeln und konkurrenzfähig bleiben, sind gezielte und regelmäßige Schulungen des Personals, aber auch der Partner (z. B. Vertriebspartner) eine unerlässliche Maßnahme. Auch Institutionen und Organisationen bieten ihren Mitgliedern durch ein entsprechendes Weiterbildungsangebot einen besonderen Mehrwert. Es hat sich viel getan! Die technologischen Entwicklungen insbesondere der letzten ca. 10 Jahre […]

Zeitblüte: Ein Auge für die Veränderungen durch die Jahreszeiten

Zeitblüten - 13. February 2018 - 10:42
Von Lesern eingesendete Zeitblüten: Ich wohne in einer wunderschönen Naturlandschaft. Zweimal in der Woche laufe ich hier einen bestimmten Weg und beobachte dabei den Lauf der Natur mit den verschiedenen Jahreszeiten. Viele Kleinigkeiten ändern sich in dieser kurzen Zeit. Ein Auge dafür zu bekommen, ist wunderschön. Das ist jedes Mal eine kleine Auszeit für mich und […]

Fortschrittsmüde? Bitte wach bleiben!

geistundgegenwart.de - PhilosophieCoaching - 11. February 2018 - 19:12
Warum wir das Vertrauen in die Zukunft verlierenWarum haben die Römer vom ersten Aufbruch nach Norden ca. 400 Jahre gebraucht, bis sie über den Kanal nach Großbritannien übersetzten, während Kolumbus im Jahr 1492 in nicht einmal 10 Wochen einen neuen Kontinent entdeckte? Der Grund ist derselbe, weshalb wir heute in einer Wissenschafts- und Fortschrittsgesellschaft leben: Wir wissen um das...

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Misanthropie, die Erkenntnis des verletzten Lebens

geistundgegenwart.de - PhilosophieCoaching - 6. February 2018 - 23:45
Fragt weiter wie die Kinder: Und wieso? Ich habe mich immer schon zur Misanthropie bekannt, bin selbst mal ein Misanthrop, mal keiner und habe grundsätzlich große Sympathie mit Misanthropen. Denn wie ich schon im Artikel Wie wird man ein Misanthrop? geschrieben habe: "Wie könnte man sich denn ohne Abscheu ansehen, wie wir nicht aufhören, uns in Kriegen und Massakern gegenseitig zu vernichten,...

Toll, dass Sie hier sind. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken: www.geistundgegenwart.de/p/kontakt.html

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