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Aktualisiert: vor 5 Stunden 19 Minuten

Verkehr der Zukunft: Singapur und Dubai testen fliegende Taxis

26. April 2018 - 19:34

Fliegende Taxis waren lange Zeit der Science-Fiction-Literatur und entsprechenden Filmen vorbehalten. Doch in den letzten Jahren zeichnete sich immer mehr ab, dass diese Transportform mittelfristig Realität werden wird. Insgesamt arbeiten etwa 50 Unternehmen an derartigen Transportlösungen, und der Durchbruch scheint nicht mehr weit entfernt. In Singapur und Dubai gehen in Kürze tatsächlich testweise fliegende Taxis in die Luft.

Der in Deutschland entwickelte Volocopter ist einer der Kandidaten, die in Singapur diskutiert werden. Singapur als Vorreiter im Transportwesen

Erstmals zur Sprache kam das Pilotprojekt in Singapur von Pang Kin Keong, seines Zeichens Staatssekretär im Transportministerium Singapurs. Wie nebenbei kündigte der Beamte an, dass der Stadtstaat innerhalb der nächsten Monate mit den Tests von Flugtaxis beginnen wird.

In Sachen Transportwesen ist Singapur schon längst ganz vorne mit dabei, wenn es um Technik für die Zukunft geht. Im Universitätsviertel fahren auf ausgewählten Strecken fahrerlose Taxis. Und auch die Containerlogistik in Singapurs Hafen, immerhin dem zweitgrößten der Welt, ist schon eine Weile automatisiert. Da scheint der Schritt zu fliegenden Drohnentaxis gar nicht mehr so weit zu sein.

Spätestens bis 2030 sollen die fliegenden Taxis fest zu Singapurs Stadtbild gehören. Ein eigenes Auto zu besitzen, ist in dem Stadtstaat eh schon ein Luxus, da werden alternative Transportkonzepte dringend gesucht. Drei Unternehmen haben es in die engere Wahl geschafft und kämpfen nun darum, in Zukunft Singapur mit fliegenden Taxis zu beliefern: Ein russisches Startup mit dem Hoversurf Scorpion, dieE-Volo GmbH aus Bruchsal mit dem Volocopter VC 200 sowie ein chinesisches Unternehmen mit dem Ehang 184.

Das endgültige Ziel Singapurs sei es, den Privatbesitz von Autos obsolet zu machen, so Pang. Bis dahin dürfte es in der sehr reichen Stadt allerdings noch etwas dauern. Aber Singapur sucht unter Hochdruck nach Alternativen zum Auto. Es wurden mehrere Milliarden Dollar in den Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs investiert, und vor kurzem wurde ein stadtweites Bikesharing-Programm ins Leben gerufen. Singapur profitiert bei diesen Veränderungen von der straffen politischen Führung, die Änderungen schnell und effizient umsetzen kann.

Verkehr am Boden soll entlastet werden

Aber nicht nur Singapur möchte mit fliegenden Taxis experimentieren. Auch in Dubai sollen bis 2030 selbstfahrende Transportmittel aller Art unterwegs sein – unter anderem auch in der Luft. Dafür sind Drohnen mit bis zu 100 kg Tragkraft vorgesehen, die von einem Kontrollzentrum am Boden gesteuert werden. Die Batterien reichen bisher aber nur für einen Flug mit einer Dauer von 30 Minuten.

Weltweit arbeiten zahlreiche Unternehmen daran, die Verkehrsmittel für den Verkehr der Zukunft bereitzustellen, darunter etwa auch der europäische Flugzeughersteller Airbus, der insgesamt gleich an drei Projekten arbeite, darunter auch eine Großdrohne mit mehreren Propellern.

Im Jahr 2030 werden etwa 60 Prozent der Menschen auf der Welt in Städten leben, das sind 10 Prozent mehr als heute. Das wird das sowie schon recht ausgereizte Transportkonzept des privat besessenen PKW weiter an seine Grenzen treiben. Es sind daher unbedingt Alternativen gefragt – nicht nur wegen der potentiellen Verkehrsentlastung, sondern auch wegen des Aspekts des Umweltschutz. Allerdings werden Konzepte wie Flugtaxis vorerst wahrscheinlich nur den Besserverdienern vorbehalten sein – was Dubai und Singapur theoretisch zu hervorragenden Orten macht, um entsprechende Projekte zu testen. Aber auch in Deutschland wäre solch eine Transportform in Zukunft denkbar – und die Umsetzung ist durchaus auch schon in Arbeit.

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Entlastung für das Pflegepersonal: Diese Maschine bettet automatisch Patienten um

26. April 2018 - 17:31

Patienten, die bettlägrig sind, müssen regelmäßig umgebettet werden, damit sie sich nicht wundliegen. Für das Pflegepersonal ist das Schwerstarbeit. Bei korpulenten Kranken schafft es einer allein nicht. Da müssen schon zwei anpacken. Das Wiener Unternehmen Help-24 hat jetzt ein System vorgestellt, dass den Patienten auf Knopfdruck von der einen Seite auf den Rücken oder gleich auf die gegenüberliegende Seite befördert. Das System wird auf ein normales Pflegebett montiert. Es besteht aus zwei Rollen, zwischen denen sich ein Betttuch befindet. Wird das Betttuch von Rolle eins teilweise aufgerollt, dreht sich der Patient. Soll er wieder in die Ausgangslage gebracht werden rotiert Rolle zwei. Motoren übernehmen hier das, was Pfleger sonst tun müssen. Sie werden auf Knopfdruck bewegt, entweder mit einer Fernbedienung, die von Hand gesteuert wird, oder mit einem Fußschalter. 

Bild: TurnAid Lohnende Investition trotz des hohen Preises

TurnAid, wie das Gerät genannt wird, ist ursprünglich eine dänische Erfindung, die unter anderem von den Österreichern vermarktet wird. In Deutschland kostet es rund 4400 Euro. Es lohnt sich dennoch, glaubt das Help-24-Management und führt die Vorteile an. In vielen Fällen wird die zweite Pflegekraft eingespart. Weil keinerlei körperliche Anstrengung nötig ist schafft selbst die schwächste Pflegerin die bisher so kraftraubende Aktion. Außerdem fällt das Personal seltener aus, weil der wichtigste Krankheitsgrund ausfällt: Rückenschmerzen.

Automat ist feinfühliger als der Mensch

Die Bequemlichkeit der Patienten leidet nicht, im Gegenteil. TurnAid geht mit den bettlägrigen Kranken sanfter um als so manche Pflegekraft. Die Sicherheit wird sogar noch verbessert, weil die Rollen die Seitenwände überragen, sodass die Patienten auf keinen Fall herausfallen können. TurnAid erleichtert es auch, die Patienten etwa nach einem Gang zur Toilette wieder ins Bett zu hieven. Sie setzen sich einfach auf den Rand. Das Betttuch zieht sie dann hinein. Das System ist für Patienten bis zu einem Gewicht von 200 Kilogramm geeignet.

Gedacht ist es vor allem für Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser. Es kann jedoch auch in der häuslichen Pflege eingesetzt werden. Es ist allerdings nicht immer geregelt, wer die Kosten übernimmt.

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Dieser Algorithmus erweckt die Gebrüder Grimm zum Leben!

26. April 2018 - 13:28

Erstmals seit mehr als 200 Jahren wurde ein neues Märchen der Gebrüder Grimm veröffentlicht. Mit dieser Schlagzeile wirbt aktuell die Meditations- und Schlaf-App Calm. Tatsächlich wurde aber kein neues Werk im Nachlass der berühmten deutschen Märchenerzähler gefunden. Vielmehr wurde ein Text-Algorithmus entwickelt, der den Stil der Grimms perfekt imitieren soll. Herausgekommen ist ein Märchen namens die „Die Prinzessin und der Fuchs“, das natürlich mit den bekannten Worten „Es war einmal“ beginnt. Auch die handelnden Figuren kommen einem durchaus bekannt vor: Es geht um einen König, eine Prinzessin, einen sprechenden Fuchs und einen armen Müllerssohn. Insgesamt umfasst die Geschichte 1.500 Wörter, die so oder so ähnlich auch von den Brüdern Grimm selbst verfasst worden sein könnten.

Bild: Calm Das Prognosetool imitierte den Stil der Märchenautoren

Um dieses Ergebnis zu erreichen wurde der Algorithmus zunächst mit den Originaltexten der Märchenerzähler gefüttert. Daraus entwickelten die beteiligten Mitarbeiter dann ein Prognosetool, das typische Grimmsätze erstellen konnte. Das dahinter stehende Prinzip dürfte den meisten bekannt sein: Die Technologie kommt etwa auch bei der automatischen Textergänzung von Smartphones zum Einsatz. Aus den zahlreichen Grimm-Sätzen bildeten menschliche Autoren dann zunächst eine Storyline und ergänzten diese schließlich durch eigene Sätze, um einen flüssig zu lesenden Text zu erhalten. Letztlich handelt es sich bei „Die Prinzessin und der Fuchs“ also um eine Gemeinschaftsproduktion von künstlicher Intelligenz und menschlichen Autoren. Stilistisch und inhaltlich wiederum haben auch die Gebrüder Grimm – natürlich unbewusst – großen Einfluss genommen.
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Theoretisch lässt sich dieser Ansatz auch auf andere Autoren übertragen. Die einzige Voraussetzung ist, dass ein ausreichend großes Originalwerk vorliegt, um damit die künstliche Intelligenz füttern zu können. Die Autorengruppe Botnik, die nun auch das neue Grimm-Märchen veredelt hat, ist in diesem Bereich besonders aktiv. So wurde zuletzt auch ein neues Kapitel des fiktiven Romans „Harry Potter and The Portrait of What Looked Like A Large Pile of Ash“ mithilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben und veröffentlicht. Aber auch Shakespeare würde sich anbieten, um eine neue Geschichte im altbekannten Stil zu veröffentlichen. Bis die künstliche Intelligenz aber in der Lage sein wird, komplette und flüssig zu lesende Werke vollkommen alleine zu produzieren, dürfte aber noch etwas Zeit vergehen.

Via: Calm

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Milliardeninvestitionen: So bläst Europa zur Aufholjagd in Sachen künstlicher Intelligenz!

26. April 2018 - 11:31

Die Europäische Kommission will den Rückstand gegenüber Asien und Nordamerika im Bereich der künstlichen Intelligenz durch zusätzliche Gelder verringern. Aktuell sieht es in diesem Punkt eher mau aus: Die privaten Investitionen in Forschungsprojekte aus diesem Bereich liegen etwa in Nordamerika fast sechsmal so hoch wie in der EU. Um diesen Unterschied zumindest teilweise auszugleichen, werden bis zum Jahr 2020 zusätzliche zwanzig Milliarden Dollar benötigt. EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel will dazu nun auch öffentliches Geld in die Hand nehmen. Aus dem Etat der Kommission werden daher 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 500 Millionen Euro kommen von dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen. Das Geld soll allerdings nicht genutzt werden, um selbst Wissenschaftler anzustellen und zu forschen.

Künstliche Intelligenz Zusätzliches Geld muss von den Mitgliedsstaaten bereit gestellt werden

Vielmehr sollen die zusätzlichen Finanzmittel genutzt werden, um private Forschung zu unterstützen. Im Idealfall können auf diese Weise dann zusätzliche Gelder aus der Privatwirtschaft aktiviert werden. Mit dem Geld aus dem Fonds für strategische Investitionen sollen zudem Startups unterstützt werden, die innovative Geschäftsmodelle auf KI-Basis entwickelt haben. Selbst wenn man die zusätzlich aktivierten privaten Finanzmittel in die Rechnung mit einbezieht, kommt man allerdings nur auf ein Investitionsvolumen von rund fünf Milliarden Euro. Die Lücke in Höhe von 15 Milliarden Euro soll von den einzelnen Mitgliedsstaaten gefüllt werden. Frankreich etwa hat bereits Investitionen von 2,5 Milliarden Euro angekündigt und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt in diesem Bereich verstärkte Anstrengungen angekündigt.
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Zusätzlich möchte die EU-Kommission auch eine sichere rechtliche Grundlage schaffen. So sollen noch in diesem Jahr ethische und rechtliche Grundlagen für die Entwicklung künstlicher Intelligenz vorgelegt werden. Als Basis dient dabei die in der EU bereits gültige Charta der Grundrechte. Ab dem nächsten Jahr sollen die Unternehmen dann etwa genau wissen, welche Daten sie wie zur Entwicklung und Nutzung der künstlichen Intelligenz verwenden dürfen. Abgesehen davon soll aber auch die Datenbasis für europäische Unternehmen verbessert werden. Die EU-Kommissarin kündigt unter anderem an, nicht personalisierte Daten der Europäischen Behörden zur Verfügung zu stellen. Denn in Sachen künstlicher Intelligenz gilt oft: Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto besser.

Via: European Commission

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Größte Karte aller Zeiten: Dieses Bild zeigt 1,7 Milliarden Sterne unserer Milchstraße!

26. April 2018 - 9:31

Wissenschaftler der europäischen Raumfahrtagentur ESA haben die bislang detaillierteste Karte unserer Milchstraße vorgestellt. Darin sind rund 1,7 Milliarden Sterne verzeichnet. Die meisten davon wurden zudem mit zusätzlichen Informationen versehen – etwa der exakten Position, der Helligkeit, der Eigenbewegung und weiteren Eigenschaften. Die entsprechenden Daten und Bilder wurden zwischen dem 25. Juli 2014 und dem 23. Mai 2016 mithilfe des Weltraumteleskops Gaia gewonnen. Das Teleskop befindet sich rund eineinhalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt und hat die Aufgabe, die Milchstraße dreidimensional zu vermessen. Die gewonnenen Daten werden dann in Richtung Erde geschickt und von Parabolantennen im spanischen Cebreros und im australischen New Norcia empfangen. Aus der Vielzahl an Fotografien haben die Forscher schließlich das beeindruckende Bild aller Sterne konstruiert.

Bild: ESA/Gaia/DPAC Wissenschaftler erwarten zahlreiche neue Erkenntnisse

An Bord von Gaia befindet sich die größte jemals im Weltraum zum Einsatz gekommene Digitalkamera. Die Auflösung liegt bei rund einer Milliarde Pixel. Wer mit diesem Wert nichts anfangen kann, dem hilft ein Vergleich: Die Auflösung ist hoch genug, um von der Erde aus eine 1-Euro-Münze auf dem Mond zu erkennen. Rund 450 Wissenschaftler unter der Leitung von Anthony Brown sind damit beschäftigt, das einmalige Datenmaterial des Weltraumteleskops auszuwerten und aufzubereiten. Im September 2016 hatten sie erstmals eine Karte unserer Galaxie präsentiert. Dort waren damals aber nur 1,15 Millionen Sterne zu finden. Wissenschaftler sind von den Ergebnissen der Gaia-Mission jedenfalls begeistert: „Die neuen Gaia-Daten sind so stark, dass aufregende Forschungsergebnisse auf uns zukommen werden“, erklärte etwa der Italiener Antonella Vallenari.
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So erhofft sich die Wissenschaft etwa neue Erkenntnisse darüber, wie die Milchstraße überhaupt entstanden ist und wie sie ihr heutiges Aussehen erhalten hat. Außerdem könnte geklärt werden, welche Materieströme die Galaxie durchfließen. Für die Weltraumforschung in Europa ist Gaia ein enorm wichtiges Projekt. Nicht nur weil es von der europäischen Raumfahrtagentur initiiert wurde, sondern auch weil das Teleskop von dem europäischen Konsortium „Airbus Defence and Space“ gebaut wurde. Neben der Erforschung der gesamten Milchstraße hat die ESA sich in den nächsten Jahren zudem ein weiteres Großprojekt vorgenommen: Noch in diesem Jahr soll eine unbemannte Weltraummission zum Merkur starten und den noch vergleichsweise unerforschten Planeten genauer untersuchen.

Via: ESA

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Größtes Elektro-Landfahrzeug der Welt bricht alle Rekorde!

25. April 2018 - 16:56

Das weltweit größte und stärkste Elektroauto, das seinen Strom aus Bordbatterien bezieht, ist jetzt in der Schweiz in Betrieb. Das Rohstoffunternehmen Vigier Ciment setzt es in einem Steinbruch in Péry im Berner Jura ein, um Kalk- und Mergel aus einem hoch gelegenen Steinbruch zu Tal zu transportieren. Voll beladen wiegt der „Lynx“ (deutsch: Luchs) eDumper stolze 123 Tonnen. Die Zuladung liegt bei 65 Tonnen. Wenn er so zu Tal rollt fungiert sein 980-Kilowatt-Synchron-Motor als Generator. Er lädt die Bordbatterien auf, die 600 Kilowattstunden speichern können. Die Energie, die bei der Talfahrt gewonnen wird, soll für die anschließende Bergfahrt ohne Zuladung ausreichen. Es handelt sich also um ein Fahrzeug, das seinen Strom selbst erzeugt, auf den aus dem Netz also nicht angewiesen ist.

Batterie wiegt so viel wie zwei Oberklasse-Pkw

Niemals zuvor ist ein Landfahrzeug mit einer solch großen Batterie ausgestattet worden. Sie wiegt mit 4,5 Tonnen so viel wie zwei Pkw der Oberklasse. Sie verleiht dem Antriebsstrang ein Drehmoment von 9800 Newtonmeter, das ist viermal so viel wie das eines großen Sattelzuges.

Pro Jahr wird „Lxny“ gut 300.000 Tonnen Gestein transportieren. In der auf zehn Jahre angelegten Betriebszeit wird er 1300 Tonnen Kohlendioxid und 500.000 Liter Diesel einsparen, verglichen mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Der eDumper basiert auf einem dieselbetriebenen Muldenkipper des Typs Komatsu HD 605-7. Dessen Antriebsstrang wurde gegen einen Elektroantrieb ausgetauscht. Dabei arbeiteten diverse Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland sowie Forscher der Berner Fachhochschule BFH, der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs und der Empa zusammen, die zur Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gehört.

Batterie gegen Explosionen geschützt

Der Batterieblock wurde auf Simulationsanlagen sorgfältig getestet. Dabei ging um Brandschutz und das Vermeiden von Explosionen nach dem „Durchbrennen“ von einzelnen Zellen. Außerdem musste der Stromspeicher zeigen, dass er den Erschütterungen im Alltagsbetrieb gewachsen ist.

Neben dem Antriebsmotor verfügt der eDumper noch über einen 200-Kilowatt-Motor, der die Hydraulik an Bord bedient, also die Zusatzbremsen, die Lenkunterstützung und den Kippmechanismus.

 

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12 Megawatt: Hier wird die größte Windturbine der Welt getestet!

25. April 2018 - 13:07

Die von der britischen Regierung finanzierte Organisation „Offshore Renewable Energy Catapult“ hat mit dem US-Konzern General Electric eine fünfjährige Testphase für die bisher größte Windturbine aller Zeiten vereinbart. Demnach wird die Turbine namens Haliade-X im Nordosten Englands erstmals zum Einsatz kommen. Das Ziel der Kooperation: Eine möglichst schnelle Markteinführung der neuen Rekordturbine. „Es ist eine sehr wichtige Vereinbarung, weil sie es uns ermöglicht die Funktionsfähigkeit von Haliade-X schneller unter Beweis zu stellen, indem wir sie unter kontrollierten und extremen Bedingungen testen“, erklärte John Lavelle, bei General Electric zuständig für Offshore-Windprojekte. Auch die britische Regierung zeigte sich erfreut über die vereinbarte Zusammenarbeit. Sie will zukünftig ohnehin verstärkt auf Windenergie setzen.

Bild: General Electric Die aktuell größte Windturbine ist in Schottland im Einsatz

So wurde das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2030 mit Windrädern auf dem Meer eine Kapazität von rund 30 Gigawatt zu erreichen. Dies wäre eine Verfünffachung gegenüber dem aktuellen Wert. Immer größere Turbinen und Windräder spielen dabei eine wichtige Rolle, weil so der vorhandene Platz effizienter genutzt werden kann. Außerdem sinken dadurch die Installationskosten, weil weniger aufwändige Unterwasserarbeiten durchgeführt werden müssen. Die bisher größte Windturbine mit einer Leistungsfähigkeit von 9 MW ist ebenfalls in Großbritannien im Einsatz. Der Energiekonzern Vattenfall installierte sie vor der Küste der schottischen Stadt Aberdeen. Neben immer größeren Turbinen war zuletzt allerdings auch ein neuer Ansatz für Offshore-Windfarmen in den Blickpunkt gerückt: Schwimmende Windräder.
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Diese befinden sich zwar noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, bieten aber ebenfalls enormes Potential. Auch in diesem Bereich findet ein nicht unerheblicher Teil der Forschungsarbeit vor den Küsten Großbritanniens statt. Diese Konzentration ist allerdings kein Zufall. Vielmehr arbeitet die britische Regierung intensiv daran, Spitzenforschung in diesem Bereich in das eigene Land zu holen – und setzt dafür auch gerne öffentliche Gelder ein. Insbesondere die Gewässer vor den Küsten Schottlands eignen sich zudem ideal zur Erzeugung von Windstrom. Die Region produziert daher inzwischen so viel Windenergie, dass damit rein rechnerisch fast der komplette Elektrizitätsbedarf gedeckt werden kann.

Via: Inhabitat

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Nach 14 Jahren Planung: Europas Raumfahrtagentur nimmt den Merkur ins Visier

25. April 2018 - 11:09

Die Europäische Raumfahrtagentur ESA hat für dieses Jahr noch vier weitere Raketenstarts geplant. Die wichtigste Mission: Die Erforschung des noch weitgehend unbekannten Merkur. Dazu soll die Raumsonde BepiColombo am 19. Oktober in Richtung Weltall starten. Zum Einsatz kommen wird eine europäische Ariane Trägerrakete. Bis die Sonde allerdings ihr Ziel erreicht haben wird, dauert es dann noch fast sieben Jahre. Vor Ort ist zudem ein nicht ganz einfaches Flugmanöver geplant. Um nicht auf die Sonne zu fallen, muss die Rakete sechsmal an dem Planeten vorbeifliegen und langsam an Geschwindigkeit verlieren. Solche und ähnliche Schwierigkeiten haben dafür gesorgt, dass die Planung der Mission stolze 14 Jahre dauerte – und damit rund doppelt so lang wie eigentlich üblich.

Der Italiener Giuseppe Colombo diente als Namenspate

Vor Ort soll die Raumsonde dann unter anderem mithilfe einer Kamera den Planeten kartografieren. Außerdem soll die chemische Zusammensetzung der Oberfläche und analysiert werden. Hinzu kommen zahlreiche Messungen – etwa die der Strahlung und des Magnetfeldes. Ziel der Mission ist es, neue und wichtige Erkenntnisse über den noch weitgehend unbekannten Planeten zu erhalten. Benannt wurde die Raumsonde nach dem italienischen Mathematiker Giuseppe Colombo. Dieser war einst an der ersten Merkur-Mission Mariner 10 beteiligt. Sein wichtigster Beitrag: Er schlug die Flugroute vor, bei der die Sonde dicht an der Venus vorbei flog und dort erstmals einen sogenannten Swing-by durchführte. Sprich: Die Sonde nutzte die Anziehungskraft des nahen Planeten.
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Neben diesem langfristig angelegen Großprojekt will die ESA in diesem Jahr noch drei weitere Missionen starten. So wird heute der Satellit Sentinel-3B ins All gebracht. Er soll unter anderem die Temperatur auf der Erdoberfläche messen. Die in diesem Rahmen gewonnenen Daten werden Forschungseinrichtungen und interessierten Bürgern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Später im Jahr startet dann zunächst der Satellit Aeolus. Er wird auf einer Höhe von 320 Kilometern die Windgeschwindigkeit und die Verschmutzung der Atmosphäre messen. Der Start des Wettersatelliten Metop-C ist schließlich für September geplant. Er soll aus einer Höhe von 800 Kilometern wichtige Daten für eine noch genauere Wettervorhersage liefern.

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Forscher sind schockiert: So viele Plastikteilchen finden sich im Eis der Arktis

25. April 2018 - 9:04

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben das Eis in der Arktis genauer untersucht und selbst dort große Mengen Plastik gefunden. Teilweise wurden Werte von mehr als 12.000 Teilchen pro Liter erreicht. Dies ist rund zwei bis drei Mal mehr als der bisher gemessene Höchstwert. Allerdings nutzten die deutschen Polarforscher auch erstmals eine neue Messmethode. So wurden die Eisblöcke schichtweise mit einem FTIP-Infrarot-Spektrometer untersucht. Dadurch konnten selbst Mikroteilchen mit einer Größe von lediglich 11 Mikrometern erfasst werden. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist rund 60 Mikrometer dick. Die Untersuchung legt daher nahe: Bei den bisher durchgeführten Untersuchungen des Meerwassers – etwa im Great Pacific Garbage Patch – wurde ein Großteil der Mikroplastik-Teilchen noch gar nicht erfasst.

Foto: von Brocken Inaglory [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Ein Teil der Verschmutzung wurde direkt vor Ort verursacht

Um an ihr Untersuchungsmaterial zu gelangen sind die Forscher mit einem Eisbrecher in Richtung Norden gefahren und haben aus den dort installierten Messbojen Eiskerne entnommen. Interessanterweise konnte man zudem die chemische Zusammensetzung der einzelnen Teilchen analysieren. So wurden insgesamt 17 verschiedene Kunststoffe dokumentiert. Interessant in diesem Zusammenhang: Ein durchaus signifikanter Teil der Mikroteilchen bestand aus Nylon und Lackresten – was die Forscher auf die in der Region stattfindende Fischerei und Schifffahrt zurückführten. Offensichtlich handelt es sich um eine bisher unterschätzte Quelle für Plastikverschmutzung im Meer. Klar ist aber auch: Der Großteil der erfassten Mikroteilchen wurde aus dem Süden in die Arktis gespült.
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Für den Menschen könnte dies zu einem Problem werden. Denn die Forscher gehen davon aus, dass der Müll nur für zwei bis elf Jahre in der Arktis gebunden wird. Anschließend bewegt sich das Eis in Richtung Süden und beginnt zu schmelzen. Dabei werden dann auch die Mikroplastik-Teilchen freigesetzt und gelangen in die tierische und menschliche Nahrungskette. Sobald das Plastik im Meerwasser eine gewisse Größe unterschritten hat, lassen sich zudem kaum noch Gegenmaßnahmen ergreifen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, zum einen den Plastikverbrauch weltweit zu reduzieren und zum anderen ein geordnetes Entsorgungssystem zu installieren. In Deutschland etwa wird bereits so gut wie der komplette Platikmüll eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Aber selbst in einigen EU-Ländern ist dies nicht der Fall.

Via: FAZ

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Medizin: Ärzte verpflanzen erstmals einen Penis samt Hodensack

24. April 2018 - 19:44

Chirurgen der Johns Hopkins University haben erfolgreich und weltweit zum ersten Mal eine komplette Transplantation eines Penis samt Hodensack durchgeführt. Die Operation scheint bisher sehr erfolgreich verlaufen zu sein – der Patient erholt sich und das Ärzteteam hofft, dass seine neuen Geschlechtsorgane eines Tages ganz normal funktionieren werden.

Bild: Johns Hopkins University Patient soll volle Funktion zurückerhalten

Insgesamt arbeitete ein Team von neun plastischen Chirurgen und zwei urologischen Chirurgen 14 Stunden lang an der Operation. Transplantiert wurden neben dem Penis auch ein Teil der Bauchwand sowie der Hodensack ohne Hoden. Der Patient war ein anonymer Veteran des US-Militärs, der während eines Einsatzes in Afghanistan verletzt wurde.

It’s a real mind-boggling injury to suffer, it is not an easy one to accept. When I first woke up, I felt finally more normal… with a level of confidence as well. Confidence… like finally I’m okay now„, so der Empfänger der Geschlechtsorgane.

Bild: Johns Hopkins University Weltweite Premiere mit Risiko

Die Operation ist recht komplex, da unter anderem Haut, Muskeln, Sehnen, Nerven und Blutgefäße erfolgreich verpflanzt werden müssen. Alternativ gäbe es die Möglichkeit, den Penis mit körpereigenem Gewebe zu rekonstruieren. Allerdings würde dies eine Prothese erfordern, um die Erektionsfähigkeit zu gewährleisten. Außerdem ist bei dieser Methode die Infektionsgefahr deutlich höher.

Aber auch die von den Chirurgen verwendete Methode kommt nicht ohne Risiko aus. Wie bei jeder Transplantation besteht die Gefahr, dass der Körper des Empfängers das fremde Gewebe abstößt und beginnt, dieses anzugreifen. Um dem entgegenzuwirken, verabreichen die Ärzte dem Patienten Medikamente, die seine Immunantwort eindämmen.

We are hopeful that this transplant will help restore near-normal urinary and sexual functions for this young man„, so Dr. Andrew Lee, Professor für plastische Chirurgie sowie der Direktor der Abteilung für plastische und rekonstruierende Chirurgie an der Johns Hopkins University School of Medicine.

via Johns Hopkins University

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So wirkt sich der Klimawandel auf Europa aus

24. April 2018 - 17:29

Die anthropologische Komponente des Klimawandels ist unter Klimawissenschaftlern weitestgehend anerkannt. Dass die globale Erwärmung nicht nur ein Phänomen zur Beschäftigung von Wissenschaftlern ist, zeigen aktuelle Modellberechnungen. Nach diesen könnten extreme Wetterereignisse wie etwa die Hitzewelle aus dem Sommer 2003 in Europa zum Normalfall werden. Im Zuge dessen werden sich die von Dürre betroffenen Gebiete auf unserem Kontinent verdoppeln, die Anzahl der Dürremonate pro Jahr wird zunehmen. Von diesem Verlauf wäre insbesondere der Mittelmeerraum betroffen.

Foto: Dry!, TheZionView View, Flickr, CC BY-SA 2.0 Werden Hitzewellen bald zum Alltag?

Hitzewellen und Dürren sind in Europa schon länger keine Seltenheit mehr. Zuletzt kam es im Sommer 2017 zu erheblichen Hitzeereignissen. Die Temperaturen im Juni lagen 2017 etwa sieben Grad über dem langjährigen Mittel – zuletzt erlebte Europa eine derartige Hitzewelle im Sommer 2003.

Die Häufung derartiger Hitzeperioden passt in viele Klimamodelle. Diese sagen vorher, dass die Erderwärmung in vielen Regionen vermehrt zu hohen Temperaturen und Trockenheit kommen wird. Ein Team rund um Luis Samaniego vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig hat sich damit auseinandergesetzt, wie sich diese Entwicklungen auf den europäischen Raum auswirken könnten.

Das Team entwickelte ein Modell, das sich konkret damit auseinandersetzt, wie sich eine globale Temperaturerhöhung von ein bis drei Grad auf die Ausbreitung und die Dauer von Dürren in Europa auswirken würde. Das Ergebnis bietet durchaus Grund zur Sorge: Die Fläche der Dürregebiete würde sich bei einer Erhöhung um drei Grad im Vergleich zum Zeitraum von 1971 bis 2000 auf etwa 26 Prozent erhöhen, was einer Verdoppelung entspricht. Gelänge es, das 1,5-Grad-Ziel aus den Pariser Verträgen einzuhalten, würden sich die Dürreflächen auf 19 Prozent der Gesamtfläche erhöhen.

Mittelmeerregionen wären besonders betroffen

Vor allem die Gegenden rund um das Mittelmeer wären von den Dürreperioden betroffen. Die betroffenen Gebiete könnten dort insgesamt 49 Prozent der Fläche ausmachen, mit 5,6 Dürremonaten pro Jahr. Außerdem erwarten die Forscher, dass die Grundwasservorräte weiter zurückgehen würden. Insgesamt würden 35.000 Kubikmeter Wasser pro Quadratkilometer fehlen, was in einem starken Wasserdefizit resultieren würde. Bei einer globalen Temperatursteigerung um 1,5 Grad käme es rund ums Mittelmeer zu 3,2 Dürremonaten pro Jahr.

Andere Regionen in Europa wären selbst von einer Erwärmung um drei Grad deutlich weniger drastisch betroffen. Die Dürregebiete in den atlantischen, kontinentalen und alpinen Regionen würden um weniger als 10 Prozent der Gesamtfläche zunehmen. Auch in Deutschland wären die Auswirkungen der Erwärmungen weniger zu spüren. Zwar würden auch uns trockenere Sommer bevorstehen, aber wir hätten deutlich weniger mit den Dürreperioden zu kämpfen. Im Baltikum und Skandinavien würde die Erwärmung sogar zu mehr Niederschlägen führen.

Bezogen auf ganz Europa könnte eine zu starke Erwärmung aber darin resultieren, dass Hitzewellen wie 2003 und 2017 zur Normalität werden – eine Normalität, die 400 Millionen Menschen betreffen würde. Die Forscher mahnen daher an, dass die Klimaschutzziele des Pariser Vertrages unbedingt einzuhalten sind, um die negativen Auswirkungen auf den europäischen Kontinent zu minimieren.

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Neuronales Netzwerk: Forscher haben menschliche Nervenzellen bei Mäusen implementiert

24. April 2018 - 13:06

Wissenschaftler des „Salk Institute for Biological Studies“ haben menschliche Nervenzellen in das Gehirn von Mäusen eingepflanzt. Nach einiger Zeit ließ sich dann beobachten, dass eine Interaktion mit der Umgebung stattfand. So wurde das neue Gewebe an den Blutkreislauf angeschlossen und es entstanden neue Zellen, die bis tief in das Mäusegehirn vorgedrungen sind. Besonders interessant aber: Beide Teile begannen gegenseitig Signale abzufeuern. Die Forscher sprechen daher davon, dass ein gemeinsames neuronales Netzwerk entstanden ist. Zusätzliche Fähigkeiten erlangten die Mäuse dadurch allerdings nicht. Bei fast allen Tests schnitten die kleinen Tiere genauso ab wie vor der Operation. Lediglich bei einem Versuch fielen die Ergebnisse etwas schlechter aus, was auf die Folgen der Operation zurückgeführt wird.

Bild: Salk Institute Im Mäusegehirn leuchteten die menschlichen Zellen grün

Es war aber ohnehin nicht Sinn und Zweck des Experiment, den Mäusen menschliche Fähigkeiten zu übertragen. Vielmehr sollten die kleinen Hirn-Organoide genauer untersucht werden. Dabei handelt es sich um kleine Nervenknäuel, die auf menschlichen Stammzellen basieren und bis zu fünfzig Tage im Labor heranreifen. Diese wurden mit einem speziellen Gen versehen, sodass sie im Gehirn der Mäuse grün leuchteten. Die Frage war nun: Wie reagieren diese, auch als Mini-Gehirn bezeichneten, Organismen auf die Umgebung außerhalb des Labors? Aus dieser Perspektive lässt sich der Versuch also durchaus als Erfolg werten. Die organisierten Gewebeteile gelten als Modellgebilde und könnten etwa in der Forschung genutzt werden, um die Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer oder Schizophrenie genauer zu untersuchen.
Einkommen für alle: Bedingungsloses Grundeinkommen – die Zeit ist reif Preis: 14,99€ Zuletzt aktualisiert am 24.04.2018 Bei Amazon ansehen Die Forschungsarbeit steht noch ganz am Anfang

Allerdings wirft die Forschung auch einige ethische Fragen auf. Zwar ist es nicht möglich, bei den Mäusen auf diese Weise tatsächlich eine Wesensveränderung zu erreichen. Dennoch dürfen auch normale Tierversuche natürlich nur durchgeführt werden, wenn sie gut begründet sind. Hinzu kommt: Die menschlichen Spender der Stammzellen, aus denen dann die Hirn-Organoide gezüchtet werden, müssen über die geplante Verwendung genau informiert werden. Die oftmals erteilte pauschale Genehmigung zur Verwendung in der Forschung reicht dafür nicht aus. Die Forschung mit den Mini-Gehirnen steht zudem noch ganz am Anfang. Selbst die beteiligten Wissenschaftler können nur schwer abschätzen, inwieweit sich die damit verbundenen Hoffnungen tatsächlich erfüllen werden.

Via: Engadget

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Augmented Reality Microscope: So erkennt Googles neue Technologie gefährliche Krebszellen!

24. April 2018 - 11:05

Ein von Google entwickeltes Mikroskop verbindet künstliche Intelligenz und Augmented Reality. Auf diese Weise soll die Suche nach Krebszellen in Gewebeproben deutlich vereinfacht werden. Am Anfang des Prozesses steht eine Kamera, die die Bilder der Gewebeproben unter dem Vergrößerungsglas aufnimmt. Gleichzeitig ist eine künstliche Intelligenz im Einsatz, die zehn Bilder pro Sekunde in Echtzeit auswertet. Auf der Basis von alten bereits ausgewerteten Bildern kann die KI lernen, besonders krebsverdächtige Zellen automatisiert zu erkennen. Bis hierhin ist die Technologie zwar vergleichsweise neu, aber keineswegs einzigartig. In einem zweiten Schritt wird dann aber Augmented Reality genutzt, um die Befunde exakter darzustellen. So können die betroffenen Zellen vergrößert oder mit einem Pfeil versehen werden. Auch Heatmaps und Animationen lassen sich integrieren.

Bild: Google Die Zahl der Fehldiagnosen soll deutlich sinken

Selbst wenn die Gewebeprobe bewegt wird, funktioniert das System noch. Die eingefügten Zusatzinformationen wandern dann einfach mit der entsprechenden Zelle mit. Für den untersuchenden Pathologen hat dies den Vorteil, dass er bereits genau weiß, welche Bereiche besonders untersucht werden müssen. Dies erleichtert die Arbeit und verringert die Gefahr etwas entscheidendes zu übersehen – etwa aufgrund von überdeckendem Gewebe. Auf der anderen Seite soll aber auch die Zahl der Fehlalarme reduziert werden. Auf dem Jahrestreffen der „American Association for Cancer Research“ hat Google das neuartige Mikroskop nun der Öffentlichkeit präsentiert. Die dahinter stehende Technologie wurde zudem in einem wissenschaftlichen Aufsatz dargelegt, der von den Experten ebenfalls unter die Lupe genommen werden kann.

Die KI wird mit altem Datenmaterial trainiert

Bisher wurde das System vor allem auf Metastasen in Lymphknoten und Prostatakrebs trainiert. Dies muss aber nicht zwingend so bleiben. Denn die künstliche Intelligenz ist grundsätzlich in der Lage seine Analysefähigkeit auch auf alle anderen Krebsarten zu erweitern. Voraussetzung ist allerdings, dass ausreichend Datenmaterial zum Training vorhanden ist. Die schnelle und korrekte Identifizierung von Krebszellen ist deshalb so wichtig, weil dies entscheidenden Einfluss auf die Heilungschancen haben kann. Generell gilt in diesem Zusammenhang: Je früher die Gefahr erkannt wird, desto größer ist die Chance des Patienten auf eine vollständige Genesung. Die Forschungsarbeit von Google könnte in diesem Zusammenhang einen wichtigen Fortschritt ermöglichen.
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Wissenschaftlich untersucht: Darum kann kaum jemand eine halbe Tüte Chips essen

24. April 2018 - 9:06

Deutsche Wissenschaftler haben in Versuchen mit Ratten und beim Menschen nachgewiesen, dass der Konsum von Chips das Belohnungszentrum im Gehirn besonders stark aktiviert. Das Ergebnis: Wer einmal in die Chipstüte gegriffen hat, isst diese oftmals komplett auf – auch wenn er ursprünglich nur eine kleine Portion zu sich nehmen wollte. Herausgefunden haben die Forscher dies durch einen simplen Test. Sie gaben zwanzig Probanden jeweils Chips und einige Tage später Zucchini zu essen. Um die Reaktion des Gehirns zu untersuchen, wurde dieses zudem vor und nach der Nahrungsaufnahme per Kernspin untersucht. Dabei war klar zu sehen, dass die Chips das Belohnungszentrum besonders stark aktivierten. Die Forscher sprechen in diesem Zusammenhang von einer evolutionsbedingten „hedonischen Hyperphagie“.

Biswarup Ganguly [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], vom Wikimedia Commons Der Überschuss an Nahrungsenergie sorgt für Probleme

Versuche mit Ratten zeigten zudem: Dieser Effekt tritt ein, weil Chips ein besonders gutes Verhältnis von Fett und Kohlenhydraten haben. Ähnlich wie bei Schokolade liegt der Anteil bei 35 Prozent Fett und 45 Prozent Kohlenhydrate. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Mischung in der Vergangenheit für den Körper optimal war. Denn die Kohlenhydrate konnten schnell mobilisiert werden, während das Fett als Energiereserve genutzt wurde. Es machte also durchaus Sinn eine solche Nahrungsquelle nach Möglichkeit voll auszunutzen. Seit rund fünfzig Jahren gibt es allerdings einen deutlichen Überschuss an Nahrungsenergie – und damit die Problematik der Fettleibigkeit. Die Fettreserven bei vielen Menschen gehen inzwischen weit über die sinnvolle Speicherung von Energie hinaus.
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Offensichtlich war die Zeitspanne aber noch zu kurz, um den Belohnungseffekt im Gehirn auszuschalten und auf gesündere Nahrungsmittel zu lenken. Die Forscher machten zudem noch eine etwas beunruhigende Entdeckung: Je dicker ein Mensch bereits ist, desto stärker wird auch das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Warum dies so ist, können die Forscher noch nicht genau erklären. Es droht aber natürlich ein Teufelskreis, weil auf diese Weise Diäten noch zusätzlich erschwert werden. Die Wissenschaftler machen betroffenen Personen aber auch Hoffnung. So sind Hirnaktivitäten durchaus wandelbar. In der Regel geht ein Gewichtsverlust etwa auch mit einem veränderten Belohnungssystem einher. Wie aber kann man sich gegen den bekannten Chips-Effekt schützen? Mit einfachen psychologischen Tricks: Anstatt die ganze Tüte mit vor den Fernseher zu nehmen, sollte nur ein Teil der Chips in eine kleine Schüssel umgefüllt werden.

Via: Spiegel

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So drückt sich Facebook vor neuen Datenschutzgesetzen

23. April 2018 - 18:50

Im kommenden Mai tritt in der Europäischen Union die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlichen wird. Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Niederlassung in der europäischen Union, nämlich in Irland. Die DSGVO wird deshalb auch für Facebook gelten. Und da Datenschutz und Facebook bekanntermaßen nicht unbedingt die besten Freunde sind, versucht das soziale Netzwerk, sich den neuen Gesetzen zu entziehen. Teilweise mit Erfolg.

Facebook siedelt im großen Stil Daten um

Die gute Nachricht zuerst: Bezogen auf europäische Bürger ist es für Facebook unmöglich, sich der DSGVO zu entziehen. Denn eine der großen Neuerungen im europäischen Datenschutzrecht ist das Marktortprinzip: Selbst wenn ein Unternehmen nicht in der EU ansässig ist, muss es sich an die DSGVO halten, wenn es Waren oder Dienstleistungen innerhalb der EU anbietet. Selbst wenn Facebook seine Niederlassung in Irland aufgeben würde, müsste sich das Unternehmen bei EU-Bürgern an die DSGVO halten.

Anders sieht es bei Personen aus, die sich nicht in der EU aufhalten. Bis vor kurzem speicherte Facebook die Daten von 1,5 Milliarden Menschen von außerhalb der USA, Kanadas und Europas auf Servern in Irland. Um sich des Geltungsbereiches der DSGVO zu entziehen, hat Facebook diese Daten nun von Irland in die USA verschoben. Das Ergebnis: Statt der recht umfassenden DSGVO gilt bezogen auf diese Daten nun das deutlich lockerere Datenschutzrecht der USA.

DSGVO: Umfassende Änderungen im europäischen Datenschutzrecht

Im Rahmen der DSGVO wird in der EU momentan eine der umfassendsten Änderungen bezogen auf Online-Datenschutz umgesetzt. Unter anderem normiert die DSGVO das sogenannte „Recht auf Vergessen“, das Recht, personenbezogene Daten komplett löschen statt nur „deaktivieren“ zu lassen und das Recht, sofort über Verletzung der Privatsphäre durch Hackerangriffe auf Unternehmen informiert zu werden. Diese Themenbereiche wurden teilweise in der EU bereits durch den EuGH behandelt, sind aber nun fest in einem Gesetz verankert, dass unmittelbare Wirkung in den Mitgliedsländern der EU entfaltet.

Die Strafen für Verletzungen der DSGVO können happig ausfallen – bis zu 4 Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens sind möglich. Im Falle von Facebook wäre das eine beachtliche Summe. Also unternimmt das soziale Netzwerk alles, damit keine Strafen anfallen. Bezogen auf die Daten von EU-Bürgern bedeutet das, die Regelungen der DSGVO zu beachten. Bezogen auf die Daten von Menschen außerhalb der EU bedeutet das eben, diese Daten umziehen zu lassen.

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In Deutschland rollt der erste Zug mit Brennstoffzelle

23. April 2018 - 16:50

Der erste Elektrotriebwagen, der seinen Strom aus einer Brennstoffzelle bezieht, steht kurz vor dem Praxiseinsatz. Der Coradia iLint des französischen Herstellers Alstom wird auf der Strecke Buxtehude-Cuxhaven eingesetzt. Der Wasserstoff, den die Brennstoffzelle benötigt, wird in Druckflaschen mitgeführt. Diese benötigen eine Menge Platz, weil sie dickwandig sein müssen. Der Druck liegt bei mehreren 100 bar.

Künftig geht es einfacher. Dann wird der Wasserstoff, ähnlich wie Diesel, in einen ganz normalen Tank gefüllt, in dem Umgebungsdruck herrscht. Das Gas wird dazu in einer Chemikalie, etwa Dibenzyltoluol, unter Druck und bei einer Temperatur von 100 bis 200 Grad Celsius aufgelöst. Ein Liter dieser öligen Flüssigkeit, die als Dielektrikum und als Wärmeträger genutzt wird, bindet 650 Liter Wasserstoff. Das entspricht zwei Kilowattstunden. Diesel hat allerdings einen sechsmal höheren Energieinhalt.

Wasserstoffträger wird immer wieder genutzt

Wen der flüssige organische Wasserstoffträger (liquid organic hydrogen carriers, LOHC) erhitzt wird, gibt er das Gas wieder frei, sodass es in der Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden kann. Der Wasserstoffträger kann dann erneut Gas speichern.

Hier setzt ein Projekt des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg (HI ERN), einer Außenstelle des Forschungszentrums Jülich an. Die Forscher entwickeln eine Anlage zur Freisetzung von Wasserstoff aus LOHC, die den Belastungen im mobilen Einsatz, etwa an Bord eines Zuges, gewachsen ist. Sie muss zudem wechselnde Belastungen aushalten. Beim Anfahren oder auf Steigungsstrecken benötigt der Elektroantrieb mehr Strom als bei konstanter Fahrt im Flachland.

Brennstoffzelle soll LOHC schlucken

Zweites Ziel ist die Entwicklung einer Brennstoffzelle, die LOHC direkt schluckt und in Strom verwandelt. In den Labors laufen bereits erste Prototypen. Der Einsatz des unproblematischen Wasserstoffträgers könnte den Bahnverkehr umweltverträglich machen. Immerhin 40 Prozent der Strecken sind nicht elektrifiziert. Dort fahren Dieselzüge, die wegen der Emissionen an Feinstaub und Stickstoffdioxid die Atmosphäre belasten.

LOHC ist interessant, weil keine neue Infrastruktur nötig ist. Der Wasserstoffträger benötigt die gleichen Vorratstanks und Pumpen wie Diesel. Für das Befüllen von Drucktanks mit gasförmigem oder Isoliertanks mit tiefgekühltem flüssigen Wasserstoff sind dagegen völlig neue Tanksysteme nötig. Zudem kann LOHC mit normalen Tankwagen transportiert werden. Möglich ist auch die Versorgung von Wasserstofftankstellen, die das Gas vor Ort freisetzen, um Fahrzeuge zu betanken, die fast alle mit Drucktanks ausgestattet sind.

via FZ Jülich

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Klimaschutz: Dieser Milliardär zahlt die US-Beiträge aus eigener Tasche!

23. April 2018 - 14:29

Der Milliardär Michael Bloomberg hat angekündigt, die von der US-Regierung ursprünglich zugesagten Zahlungen an das UN-Klimasekretariat persönlich zu übernehmen. Die Institution wurde im Rahmen des Weltklimavertrags von Paris mit der Aufgabe betraut, ärmere Staaten bei der Umsetzung ihrer Klimaziele zu unterstützen. Eigentlich hatten die USA zugesagt, die Arbeit des Sekretariats mit jährlich 7,5 Millionen Euro zu unterstützen. Nach dem von Präsident Trump durchgesetzten Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Abkommen hat der Kongress aber lediglich noch 3 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Die Differenz in Höhe von 4,5 Millionen Euro will Bloomberg nun selbst bezahlen. Arm wird der Unternehmer und Politiker dadurch nicht: Sein Vermögen wird auf knapp 50 Milliarden Dollar geschätzt.

Bloomberg hofft auf eine Meinungsänderung bei Trump

„Die USA sind eine Verpflichtung eingegangen und als Amerikaner haben wir, wenn die Regierung diese nicht einhält, eine Verantwortung“, erklärte Bloomberg in einer Fernsehsendung und fügte hinzu: „Ich bin in der Lage es zu tun. Daher: Ja. Ich werde der Organisation einen Scheck mit der Summe schicken, die die USA versprochen hat, so als ob sie das Geld direkt von der Zentralregierung erhalten hätten.“ Diese Aussage gilt allerdings zunächst einmal nur für dieses Jahr. Für die folgenden Jahre hofft der Milliardär auf einen Sinneswandel bei Präsident Trump. „Hoffentlich wird der Präsident dann seine Meinung geändert haben – was großartig wäre“, verkündete Bloomberg und konnte sich eine kleine Spitze nicht verkneifen: „Eine Person, die nie ihre Meinung ändert, ist nicht besonders smart.“
Und jetzt retten wir die Welt: Wie du die Veränderung wirst, die du dir wünschst Preis: 19,99€ Zuletzt aktualisiert am 24.04.2018 Bei Amazon ansehen Der Milliardär war erst Demokrat und dann Republikaner

Bloomberg war lange Jahre Mitglied der Demokraten, wechselte dann aber ins Lager der Republikaner und wurde im Jahr 2001 zum Bürgermeister von New York gewählt. Seine Arbeit dort verrichtete er zwölf Jahre lang zu einem symbolischen Gehalt von einem Dollar. Im Jahr 2016 erwog er zudem, als überparteilicher Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen anzutreten. Aus Angst auf diese Weise Hillary Clinton wichtige Stimmen zu klauen und so die Wahl Donald Trumps zu befördern, verzichtete er aber schließlich auf eine Kandidatur. Seither engagiert er sich in Sachen Klimaschutz und ist einer der Köpfe hinter einer Allianz von amerikanischen Städten, Bundesstaaten und Firmen, die sich auch weiterhin zu dem Abkommen von Paris bekennen.

Via: New York Post

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Bedingungsloses Grundeinkommen: Überraschendes Ende für Vorzeigeprojekt in Finnland!

23. April 2018 - 13:09

Das finnische Regierung hat angekündigt, das seit dem vergangenen Jahr laufende Experiment in Sachen bedingungsloses Grundeinkommen nicht weiter zu finanzieren. Dieser Schritt kam auch für die beteiligten Forscher überraschend. Denn eigentlich war sogar eine Erweiterung des Projekts vorgesehen. Bisher erhielten 2.000 zuvor arbeitslose Testpersonen monatlich 560 Euro. Dieses Geld war mit keinen Verpflichtungen verbunden und konnte nach eigenem Ermessen ausgegeben werden. Der Betrag verringerte sich auch nicht, wenn eine Arbeit aufgenommen wurde. Durch das Experiment sollten vor allem zwei Fragen geklärt werden: Wie reagieren die Empfänger auf das bedingungslose Grundeinkommen? Und: Kann es sinnvoll sein, die verschiedenen Sozialleistungen so zusammenzufassen? Die wissenschaftliche Auswertung des Projekts soll allerdings erst im Jahr 2019 vorliegen.

Foto: Michael Kammler Gründe für den Schritt wurden bisher nicht bekannt gegeben

Viele Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens hatten allerdings gehofft, dass das Experiment noch erweitert wird. Die beteiligten Wissenschaftler schlugen etwa vor, auch einige Teilnehmer zu integrieren, die bereits eine Arbeitsstelle haben. So hätte man etwa der Hypothese nachgehen können, dass ein sicheres Grundeinkommen die Gründung neuer Unternehmen befördert. Umfragen haben nämlich immer wieder gezeigt, dass die Angst ohne regelmäßiges Einkommen dazustehen, bei vielen potentiellen Gründern sehr groß ist. Doch die finnische Regierung hat sich nun anders entschieden: Sie will keine zusätzlichen Finanzmittel für das Projekt mehr bereitstellen. Das noch vorhandene Geld reicht aber nur aus, um die 2.000 ursprünglichen Teilnehmer noch bis Ende des Jahres mit dem Grundeinkommen zu versorgen. Warum sich die Regierung zu einem Ende des Experiments entschlossen hat, wurde bisher nicht näher erläutert.
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Für die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens könnte dies aber einen schweren Rückschlag darstellen. Denn bisher galt das Experiment in Finnland als durchaus erfolgreich und wurde auch von vielen anderen Staaten mit Interesse beobachtet. Durch das etwas plötzlich Ende dürften die Ergebnisse des Versuchs in Finnland nun aber nur begrenzt aussagekräftig sein. Es bleibt daher abzuwarten, ob es gelingt, andere Regierung davon zu überzeugen, auf dem Projekt in Finnland aufzubauen und das bedingungslose Grundeinkommen ebenfalls zu Testzwecken und wissenschaftlich begleitet einzuführen. Einige Städte in Schottland haben zumindest ähnliche Pläne. Bis dahin kann weiter leidenschaftlich darüber gestritten werden, ob ein Grundeinkommen wirtschaftliche Potentiale freisetzt oder Faulheit belohnt.

Via: Business Insider

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Tischtennis: Darum war Roboter Forpheus gegen Profi Ovtcharov chancenlos!

23. April 2018 - 11:22

Auf der Hannover Messe hat ein Tischtennisroboter namens Forpheus einige Ballwechsel mit dem aktuellen Weltranglistendritten Dimitrij Ovtcharov absolviert. Dabei war klar zu sehen, dass die Maschine versuchte sich an das Niveau des Profispielers anzupassen und extrem schwierige Bälle zu spielen. Bei normalen Ballwechseln gelang dies auch bereits ziemlich gut. Sobald Ovtcharov allerdings Schmetterbälle mit viel Drall spielte, konnte er den Ballwechsel für sich entscheiden. In einem ernsthaften Match wäre der Roboter dem Menschen also noch unterlegen gewesen. Dies gilt allerdings nur für echte Profis. Hobbyspieler dürften von Forpheus durchaus schon an ihre Grenzen gebracht werden. Entwickelt wurde der Roboter von der vietnamesischen Firma Omron, die damit ihre Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz demonstrieren will.

Foto: Omron Der Roboter verbessert sein Spiel kontinuierlich

Die Basis des rund drei Meter großen Roboters bilden zwei Kameras, die die Bewegungen des Balles und des Gegners aufzeichnen. Ein Algorithmus analysiert dann achtzig Bilder pro Sekunde und ist so im Normalfall in der Lage zu berechnen, wo der Ball landen wird. Aufgrund dieser Information wird dann der Schläger in Bewegung gesetzt und kann den Ball ins Feld zurückspielen. Gleichzeitig wird aber auch die Spielweise des Gegners kontinuierlich analysiert. Dies geschieht aus zwei Gründen: Zum einen passt sich Forpheus so dem Niveau des Gegners an und ermöglicht lange und lehrreiche Ballwechsel. Zum anderen wird der Roboter auf diese Weise aber auch selbst immer besser, weil er sich auf bestimmte Techniken einstellen kann – etwa die Bälle mit Schnitt von Ovtcharov.
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Theoretisch ist der Roboter also in der Lage als idealer Trainingspartner für ambitionierte Tischtennisspieler zu dienen. Bisher plant Omron aber keine Vermarktung in diese Richtung. Der Grund dafür ist simpel: Die Maschine ist für die Vereine schlicht noch viel zu teuer. Vielmehr soll Forpheus die Fortschritte im Bereich des Roboterbaus und der künstlichen Intelligenz auf anschauliche Art und Weise darstellen. Zum Einsatz kommen sollen die verschiedenen Technologien dann aber eher bei speziell für den Einsatz in einer Fabrik konzipierten Maschinen. Die ebenfalls auf der Hannover Messe anwesende Bundeskanzlerin nutzte die Gelegenheit daher auch zu einem Aufruf: Deutschland müsse im Bereich der künstlichen Intelligenz eine Aufholjagd starten und sich schnell in der Weltspitze etablieren.

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Surfen im Urlaub: Surfsticks und mobile Router sorgen für mehr Flexibilität

21. April 2018 - 11:21

Auch wenn viele Urlauber während ihrer Reise gerne einmal abschalten möchten – in manchen Situationen erweist sich das Internet als praktisch. Ob für die Wegbeschreibung zu einer Sehenswürdigkeit oder eine Restaurant-Empfehlung: Wenn das Hotel über kein WLAN verfügt und die Smartphone-Flat nicht ausreicht, rücken die Surfsticks für unterwegs in den Fokus. Diese ermöglichen auch im Urlaub den raschen und kostengünstigen Zugriff auf das Internet über Laptop, Netbook oder Tablet.

Schatten Wifi Tower am Strand in Peru Surfstick für Internet unterwegs

Der Surfstick ist von verschiedenen Anbietern erhältlich, meist als Prepaid-Variante. Das heißt: Eine Prepaid-Sim-Karte wird erworben, das Guthaben vorab bezahlt und anschließend die Karte in den Stick eingefügt. Dafür gibt es ein spezielles Einschubfach, das meist über einen Hinweis verfügt, wie genau die Sim-Karte eingelegt werden muss. Über einen herkömmlichen USB-Anschluss gelangt der Stick an Netbook oder Laptop. Dort installiert sich – meist automatisch – eine Software, die der Surfstick mitbringt. Anschließend befindet sich ein Einwahlwerkzeug in Form eines Symbols auf dem Bildschirmdesktop. Per Mausklick darauf öffnet sich ein Eingabefenster für die PIN, über welche die Sim-Karte gesichert ist. Nach der PIN-Eingabe, der Auswahl des entsprechenden Netzes und dem Klick auf „Verbinden“ greift der Laptop auf das mobile Internet zu. Bis die Verbindung steht, vergehen etwa fünf bis zehn Sekunden.

Wer möchte, gibt die Smartphones und Co weiterhin als WLAN-Hotspot frei. Das bedeutet, dass mehrere Geräte auf die Flatrate zugreifen können. Allerdings erfordert dies eine spezielle Einrichtung über Windows 10, wie beispielsweise PC Welt berichtet. Bei der Einrichtung eines solchen Hotspots sollte unbedingt auf einen gesicherten Zugang (zum Beispiel per PIN oder Passwort) geachtet werden, da sonst Außenstehende das WLAN nutzen können.

Bild: frankieleon, Flickr, CC BY-SA 2.0 Surfstick mit Kostenkontrolle: Prepaid oder Vertragslaufzeit?

Neben der Prepaid-Variante, die volle Kostenkontrolle durch die Vorab-Bezahlung ermöglicht, werden monatlich kündbare Flatrates für den Surfstick immer beliebter. Während bei der Prepaid-Sim-Karte das Internet nach dem aufgebrauchten Guthaben nicht mehr verfügbar ist, werden bei Flatrates einfach die Geschwindigkeiten gedrosselt. Das macht das mobile Internet flexibler, denn trotz aufgebrauchtem Datenvolumen kann mit ein wenig Geduld weitergesurft werden – ohne in die Kostenfalle zu gelangen.

Über den Prepaid Surfstick von 1&1 kann eine monatlich kündbare Flatrate hinzugebucht werden. Diese ist meist sogar günstiger als ein Prepaid-Stick. Die Kosten richten sich dabei nach dem gewünschten Datenvolumen, das in höchster Geschwindigkeit verfügbar ist. Sofern das Limit überschritten wurde, erhält der Nutzer eine kurze Benachrichtigung und surft gedrosselt weiter. Das bedeutet, dass immerhin kleinere Programme wie ein E-Mail-Postfach trotzdem laufen – so bleiben die Nutzer im Urlaub stets erreichbar. Jeden Monat kann außerdem flexibel entschieden werden, ob die Flatrate weiter genutzt oder gekündigt werden soll. Für den Urlaub ist das besonders praktisch.

Alternative zum Surfstick: Mobiler Router

Eine Alternative zum Surfstick, der direkt an den Laptop oder das Tablet angeschlossen wird, ist der mobile Router. Auch diesen gibt es beispielsweise bei 1&1, aber auch anderen Anbietern. Der größte Vorteil: Ganz ohne die vorherige Einrichtung eines Hotspots kann der mobile Router von mehreren Endgeräten genutzt werden. Ob Tablet, Smart-TV oder Spielekonsole, der USB-Anschluss, wie er vom klassischen Surfstick benötigt wird, ist nicht erforderlich, um eine Verbindung herzustellen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Einsatz des mobilen Routers in Reisegruppen; nicht jeder Teilnehmer muss dafür eine neue Sim-Karte kaufen. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, wie viele Endgeräte maximal auf das WLAN zugreifen können. Die flexible Möglichkeit des Urlaubs-WLANs ist zwar meist etwas teurer als die Surfstick-Variante, gerade in Gruppen können die Kosten aber gut aufgeteilt werden.

Tipp: Keine Angst vor zu viel Gepäck – auch die mobilen Router gibt es in kompakter Größe, die in jede Tasche passt.

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