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Aktualisiert: vor 3 Wochen 1 Tag

Lecker! Ab morgen serviert Trends der Zukunft heiße Food-News von der Grünen Woche

21. January 2018 - 17:02

Die Internationale Grüne Woche in Berlin stellt die weltweit wichtigste Messe zur Ernährungswirtschaft dar. Nicht nur Fachbesucher haben hier Zutritt, sondern es findet sich auch ein großes privat interessiertes Publikum ein. Unter die etwa 400.000 erwarteten Gäste mischt sich am Montag und Dienstag unser Trendscout Maximilian Lambertz – und fischt für euch nach den heißesten Food-Trends.

Lebensmittel im Fokus auf der Grünen Woche Start-ups im Schlaglicht: Wer gewinnt den großen Food-Contest?

Die Grüne Woche ist bereits gestartet, sie zieht sich dieses Jahr vom 19. bis 28. Januar und legt einen verstärkten Fokus auf Start-ups und ihre erfrischenden Ideen. Am 24. Januar präsentieren 20 Jungunternehmer ihre hoffentlich ideenreichen Konzepte, doch nur einer von ihnen wird den ersten Preis gewinnen. Eine Fachjury bewertet die sprudelnden Ideen und kürt die beste von ihnen. Ein kleiner Blick ins Programm zeigt, dass es beim Start-up-Contest um Produkte wie Insektensnacks, essbare Strohhalme, Cocktail-Eis und Knochenbrühe geht – klingt vielleicht nicht alles superlecker, könnte aber einige Überraschungen in sich bergen.

Verstärkt im Fokus: das alte Sprichwort »Du bist, was du isst«

Die Nahrungsmittelindustrie verzeichnet aktuell eine verstärkte Nachfrage nach immer neuen Produkten, die sich von der breiten Masse abheben. Dabei achten Verbraucher zunehmend darauf, möglichst viele Informationen zu ihren Lebensmitteln zu erhalten, zum Beispiel woher die einzelnen Rohstoffe stammen und wie sie verarbeitet wurden. Das alte Sprichwort »Du bist, was du isst« gelangt immer mehr in den Fokus der Menschen, darum wollen sich viele nicht mehr mit dubiosem Billigkram abspeisen lassen. Der Branche ist darum längst klar geworden, dass es sich lohnt, auf die Newcomer am Markt zuzugehen und ihnen die Hand zu reichen. Auf der Grünen Woche gibt es mehr als genug Möglichkeiten für Firmen, sich gegenseitig positiv zu beeinflussen oder gar eine Partnerschaft einzugehen. Und auch diejenigen Besucher, deren Interesse nicht beruflich begründet ist, lassen sich nicht nur breitflächig inspirieren, sondern nehmen auch die eine oder andere Produktprobe und die dazugehörigen Kontaktdaten mit nach Hause.

»Wie schmeckt die Zukunft?«

Die Zahlen sind gigantisch: Aus 66 Ländern der Erde stammen die insgesamt 1.600 Aussteller, mit 90.000 Fachbesuchern wird gerechnet. Die Messehallen befinden sich unterhalb des Berliner Funkturms, also schön zentral gelegen. In Halle 22 stellen sich der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie die Frage: »Wie schmeckt die Zukunft?« – Genau das möchten wir auch gern wissen!

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Eine Welle rollt durchs Land: schon 100 glyphosatfreie deutsche Gemeinden!

21. January 2018 - 10:01

Wenn die große Politik einfach nicht aktiv werden will, obwohl das Thema unter den Nägeln brennt, dann machen sich die Menschen vor Ort manchmal selbst auf den Weg: Glyphosat auf dem Teller oder im Trinkwasser will eigentlich niemand, und doch drückt sich Deutschland weiterhin um ein generelles Verbot herum. Darum entsteht jetzt eine neue Graswurzelbewegung.

Pestizide belasten Natur und Menschen: Es wird Zeit, dagegen aufzustehen! Saarbrücken pflegt seine Anlagen seit über 20 Jahren ohne Pestizide

Trends der Zukunft berichtete bereits mehrmals über das Städtchen Mals in Südtirol, das sich mitten im gewinnträchtigen Obstanbaugebiet gegen die Nutzung von Pestiziden stemmt. Die äußeren Widerstände sind enorm, und doch gehen die Menschen weiter ihren Weg! Mittlerweile machen auch deutsche Kommunen mobil, 100 von ihnen verzichten bereits auf den eigenen Einsatz von Glyphosat, manche verwenden gar keine Pestizide mehr. Allerdings gilt in diesen Gemeinden bislang noch kein generelles Pestizidverbot für die private und landwirtschaftliche Nutzung, so wie im vorbildhaften Mals. Die Stadt Saarbrücken verwendet nun schon seit mehr als zwei Jahrzehnten selbst keine Pestizide mehr, andere Städte sind auf diesem Gebiet noch echte Neulinge. Der Umweltverband BUND gab jüngst eine Broschüre heraus, die darüber Auskunft gibt, wie das Konzept der »pestizidfreien Kommune« funktioniert. Auch stellt der Ratgeber verschiedene deutsche Gemeinden vor, die sich mit Fug und Recht so nennen dürfen. Auf der Homepage bund.net steht die Informationsschrift zum Download bereit.

Eine komplette Umstellung erscheint zunächst gar nicht einfach

Muss in Stadt und Land wirklich alles exakt gerade sein, jeder Wegesrand, jede Straßenecke? Wo dürfen noch wilde Kräuter und Blumen wachsen – und an welchen Stellen werden sie sogar gezielt gesät? Manchmal muss sich einfach unser optischer Anspruch verändern, sodass wir fließende Übergänge und natürlichen Bewuchs wieder als schön erachten und uns nichts daraus machen, wenn nicht alles genau in einer Reihe steht. Außerdem gibt es natürlich diverse Möglichkeiten, Flächen auch ohne Pestizide hinreichend zu pflegen, beispielsweise mit einer Wildkrautbürste oder einem Abflammgerät. Thermische Lösungen kosten mehr, da sie viel Energie verbrauchen, sie sollten nur dort verwendet werden, wo es keine andere Wahl gibt. Eine komplette Umplanung der Anlagenpflege erscheint zunächst nicht so einfach, doch am Ende kommt viel Gutes für Natur und Mensch dabei heraus!

Quelle: bund.net

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Sollte der öffentliche Nahverkehr kostenlos werden? Eine Zukunftsvision

20. January 2018 - 17:22

Der 16.000-Einwohner-Ort Templin machte es bereits im Jahr 1998 vor: Weil der dortige öffentliche Nahverkehr kaum genutzt wurde und die Busse im Grunde nur »warme Luft« transportierten, entschlossen sich die Stadtväter, den Personentransport kostenlos anzubieten. Die Fahrgastzahlen schossen prompt in die Höhe, von 3.000 pro Jahr auf 500.000!

In Hamburg kommen bald die ersten Elektrobusse zum Einsatz. Bild: Hamburger Hochbahn Busfahren bis zum Abwinken für 44 Euro pro Jahr

So schön dieser Effekt im Grunde auch war, Probleme warf er trotzdem auf: Die Busse waren schnell überlastet, obwohl sie schon in enger Taktung fuhren. Die Finanzierung klappte immerhin gut, sie lief über Sponsoren, erhöhte Parkgebühren und eine neu eingeführte Kurtaxe. Doch wie ließ sich der immense Zulauf regulieren? 2002 führte Templin eine Jahreskarte für seine Einwohner ein, jeder, der dafür 44 Euro pro Jahr investierte, durfte weiterhin Busfahren bis zum Abwinken. Die Rechnung ging auf: Nun sind die Busse gut ausgelastet, die Templiner freuen sich über den vergleichsweise günstigen öffentlichen Nahverkehr und die Straßennutzung durch private PKWs ist spürbar gering. Da die brandenburgische Kommune als Kurort fungiert, ist der Rückgang des Autoverkehrs von doppeltem Vorteil, denn der Erholungswert der Innenstadt mit ihrem wunderschönen Kopfsteinpflaster hat sich stark erhöht.

Geld ist da, es müsste nur anders verteilt werden

Auch Autoverkehr kostet Geld, in Köln fallen dafür sogar 80 % aller Mobilitätsinvestitionen an. Dieser Posten lässt sich bei ordentlich funktionierendem öffentlichen Nahverkehr deutlich zurückfahren, um Finanzen freizusetzen. Der Verkehrsclub Deutschland gibt an, dass 150 Euro pro Person und Jahr in ganz Deutschland in den Automobilverkehr investiert werden – aus Steuermitteln. Geld ist also da, es müsste für das neue Konzept des kostenlosen Nahverkehrs nur umverteilt werden. Und natürlich dürfte auch die bessere Anbindung des dörflichen Umlandes nicht fehlen, damit Pendler auch ohne eigenen PKW zu ihrer Arbeitsstelle gelangen.

Manche Städte setzen auf eine partielle Kostenfreistellung des öffentlichen Nahverkehrs, der beispielsweise nur für bestimmte Betriebszeiten oder eine Auswahl von Linien gilt. Das Bürgerticket setzt im Gegensatz zum komplett fahrscheinlosen Verkehr eine jährliche Zahlung voraus, die den Einwohnern einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Bus und Bahn ermöglicht. Touristen und Gäste fahren weiterhin mit Einzelfahrscheinen, die Kontrolle muss also weiterhin stattfinden.

Wer steht schon gern im städtischen Stau?

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine große Anzahl Menschen gern bereit ist, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen, wenn die Tickets kostenlos oder sehr viel günstiger werden, ist jedenfalls groß. Dies gilt vor allem dann, wenn die Verbindungen noch dazu praktischer und flexibler gestaltet werden. Wer steht schon gern im Abgas-Smog stundenlang im städtischen Stau?

Ein paar Beispiele für Städte mit (teilweise) kostenlosem Nahverkehr:

Hasselt in Belgien nimmt seit 2014 kein Geld mehr von Kindern und Senioren, andere Erwachsene zahlen pro Beförderung 50 Cents. Von 1997 bis 2014 waren die Öffis für alle kostenlos.

Aubagne in Frankreich bietet kostenlosen öffentlichen Nahverkehr an, inzwischen nutzen 4,9 Millionen Fahrgäste pro Jahr dieses Angebot – und das bei 45.000 Einwohnern. Die Finanzierung erfolgt über eine Arbeitgeber-Abgabe.

Tallinn in Estland lässt seine 420.000 Einwohner nach einem Volksentscheid kostenlos fahren. Sogar Regionalzüge sind mit im Angebot. Durch den Zuzugseffekt wird ein großer Teil der Kosten gedeckt.

Quelle: zdf.de

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Saatgut wie in alten Zeiten: Mit dieser Liste schlagt ihr Monsanto und Co. ein Schnippchen

20. January 2018 - 10:04

Monsanto greift nach der Weltherrschaft über das Saatgut, und das ist nicht einmal überspitzt gesagt. Der Konzern ist für seine gentechnisch veränderten Produkte bekannt, außerdem, so lautet die Kritik, schränkt er Schritt für Schritt die Unabhängigkeit der Landwirte auf aller Welt ein. Wer eigenes Gemüse, Kräuter und Salat anbaut, der greift besser zu den alten Saatgutsorten und unterstützt damit die saubere Konkurrenz.

Gemüse aus sauberem Saatgut genießen Hybridsaatgut sichert die Abhängigkeit der Landwirte

Monsantos weltweiter Umsatz betrug im Jahr 2015 bereits 15 Milliarden Dollar, zu diesem Zeitpunkt belief sich der weltweite Marktanteil der Saatgut-Firma auf etwa 26 %. Inzwischen sind wieder zwei Jahre vergangen, und betrachtet man das aggressive Geschäftsgebaren des Konzerns, drängt sich der Schluss auf, dass er wahrscheinlich noch an Macht gewonnen hat. Landwirte, die bei Monsanto einkaufen, müssen dafür einen Vertrag unterzeichnen, der sie verpflichtet, keine Samen aus der kommenden Ernte zu verwenden, wie es über Jahrtausende hinweg allgemein üblich war. Stattdessen müssen sie die gentechnisch veränderten Produkte immer wieder neu kaufen.

Hybridsaatgut stellt sicher, dass ein Nachbau kaum möglich ist, zumindest bringt es bei neuerlicher Aussaat einen deutlich verringerten Ertrag. Weitere Großkonzerne wie Syngenta und DuPont stoßen in dasselbe Horn, 10 Big Player teilen sich inzwischen Dreiviertel des weltweiten Saatgutgeschäfts. Die Artenvielfalt leidet schon jetzt, die Landwirte geraten in immer größere Abhängigkeit – und was die Gentechnik mit unserem Essen macht, das ist noch längst nicht voll erforscht.

Eine Shop-Liste mit Anbietern gentechnisch unveränderten Saatguts

Doch es gibt sie noch, die kleinen Anbieter, die sich dafür einsetzen, dass gentechnikfreies, nicht hybrides Saatgut in die Hände ihrer Kunden gelangt. Die Macher der Webseite der-apfelgarten.de haben sich daran gemacht, eine entsprechende Liste von Shops zu erstellen, die ausschließlich ökologisch einwandfreie, unveränderte Samen anbieten. Es gilt, diese Firmen zu unterstützen, die sich den Goliaths des Saatgut-Marktes entgegenstellen! Der Apfelgarten ruft dazu auf, seine Aufzählung für die gute Sache zu teilen, und das wollen wir hiermit tun:

    • www.biogartenversand.de
    • www.biogartenladen.de
    • www.dreschflegel-saatgut.de
    • www.bingenheimer-saatgut.de
    • http://www.ochsenherz.at
    • www.vern.de
    • www.kraeutergarten-storch.de/
    • www.prospecierara.ch
    • http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/
    • http://www.raritätengärtnereimanfredhans.de/
    • http://www.zollinger-samen.ch/de/
    • http://www.freie-saaten.org/
    • http://www.reinsaat.co.at/
    • http://www.bio-saatgut.de/
    • http://www.culinaris-saatgut.de/home/
    • http://waldhof.steiner-institut.de/vertrieb.html
    • http://www.autarkewelt.de/shop/produkte/saatgut.html
    • http://www.garten-des-lebens.de/gemuese-und-saatgut/
    • http://www.gruenertiger.de/
    • http://www.samenfest.at/
    • http://bioseeds.bplaced.net/Shop/
    • http://www.saatgut-vielfalt.de/
    • http://www.irinas-tomaten.de
    • https://de.dawanda.com/shop/naturgarten-samen-aus-leipzig
    • www.arche-noah.at


Quelle: der-apfelgarten.de

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Klimawandel: 2017 war ein weiteres trauriges Rekordjahr

19. January 2018 - 20:41

Die Jahre 2015 und 2016 waren die wärmsten in der Geschichte der Klimaaufzeichnungen. Und auch 2017 stellt einen neuen Rekord auf, der den Klimawandel eindrucksvoll demonstriert: Das vergangene Jahr war das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen und das wärmste Jahr, in dem das Klima nicht von einem El Nino beeinflusst wurde, so die NASA, NOAA und die World Meteorological Organization (WMO). In Bezug auf den präindustriellen Durchschnittswert lag die Erwärmung letztes Jahr bei 1,1 Grad. 17 der 18 wärmsten Jahre seit Beginn der Klimaaufzeichnungen lagen im neuen Jahrtausend.

Foto: Dry!, TheZionView View, Flickr, CC BY-SA 2.0 Klimaziele von Paris erscheinen immer unrealistischer

Die Wetterextreme zeigen sich nicht nur in steigenden Temperaturen. Auch Katastrophen wie Waldbrände oder die Hurrikans Harvey und Irmgard stehen im Zusammenhang mit der konstanten Erwärmung der Erdatmosphäre. Die Daten, die die NASA, NOAA und die World Meteorological Organization (WMO) bezüglich der Erwärmung und des Klimas im Jahr 2017 gesammelt haben, stammen von mehr als 6000 Messstationen weltweit sowie von Messbojen und Schiffen.

2017 lag die globale Jahresmitteltemperatur nach diesen Daten etwa 0,9 Grad über dem Jahresmittel von 1951 bis 1980. Im Vergleich mit der präindustriellen Zeit betrug die Erwärmung sogar 1,1 Grad. Weiches Ziel des Klimaabkommens von Paris sind 1,5 Grad – ein Wert, den wir also schon heute fast erreicht haben und den wir mit hoher Wahrscheinlichkeit überschreiten werden. Auch das harte Ziel von 2,0 Grad scheint immer mehr zu kippeln.

Rekordjahr trotz kühlender Klimaeffekte

„Damit setzt sich der rapide Erwärmungstrend der letzten 40 Jahre fort“, zeigt sich Gavin Schmidt vom des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA in New York besorgt. Die fünf wärmsten Jahre der Wetteraufzeichnungen liegen alle im Zeitraum nach 2010. Besonders in den letzten drei Jahren kam es zu außergewöhnlichen Erwärmungen. Das Jahr 2017 ist auch insofern bemerkenswert, als dass zu Beginn des Jahres eigentlich kühlende Klimaeffekte wie La Nina das Klima prägten.

Auch in Europa begann das Jahr eigentlich sehr kühl. So wurden etwa in Österreich sowie in den Niederlanden im Januar neue Kälterekorde aufgestellt. Danach zog das Jahr aber massiv an und wurde zum fünftwärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Diese Trends zeigten sich auch in Asien sowie Süd- und Nordamerika.

Klimawandel und seine Folgen

Die anhaltende Erwärmung hat auch konkrete Folgen. Die Meereisfläche in der Antarktis erreichte im März einen neuen Rekordtiefstand, der über 5 Monate hinweg bestehen blieb. Das ist insofern beängstigend, als dass die Antarktis bisher im Vergleich zur Arktis deutlich weniger vom Klimawandel betroffen war. Erwartungsgemäß litt auch die Eisfläche in der Arktis unter den Temperaturen. Der drastische Erwärmungstrend in der Region setzt sich also weiter fort. „Dies wird schwerwiegende und landanhaltende Auswirkungen auf die Meeresspiegel und auf Wettermuster in anderen Teilen der Welt haben“, so der WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.

Der Klimawandel macht sich auch weit über die bloßen wärmeren Temperaturen hinweg bemerkbar. „Die Temperaturen erzählen aber nur einen Teil der Geschichte, denn die Wärme von 2017 war in vielen Ländern von extremen Wetterereignissen begleitet. Die USA haben 2017 in Bezug auf Wetter- und Klimakatastrophen das teuerste Jahr ihrer Geschichte erlebt, in anderen Ländern wurde die wirtschaftliche Entwicklung durch tropische Zyklone, Überschwemmungen und Dürren ausgebremst“, erläutert Taalas weiter.

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Norwegen will bis 2040 alle Kurzstreckenflüge mit Elektroflugzeugen durchführen

19. January 2018 - 16:57

In der Automobilbranche haben sich Elektroantriebe längst etabliert – wenn auch vielleicht nicht in dem Maße, in dem man es gerne gehabt hätte. Anders sieht es in der Luftfahrt aus. Zwar wird an Lösungen für elektrisch betriebene Flugzeuge gearbeitet, aber die Technologie steckt weitestgehend in den Kinderschuhen. Von mit Elektromotoren durchgeführten Passagierflügen sind wie noch weit entfernt. Norwegen hat nun dennoch bekanntgegeben, bis 2040 alle Kurzstreckenflüge elektrisch durchführen zu wollen.

Bild: Zunum Aero Elektromobilität an Land und in der Luft

In Sachen Elektroautos macht Norwegen so schnell niemand etwas vor. Der skandinavische Staat forciert die Wende zur Elektromobilität auf der Straße schon länger, und das durchaus erfolgreich. Norwegen erlässt den Käufern von Elektroautos diverse Steuern, was die Autos häufig mehrere Tausend Euro günstiger macht als vergleichbare Wagen mit Verbrennungsmotor. Ab 2025 sollen in dem Land nur noch Elektroautos zugelassen werden. In Norwegen sind bereits heute mehr Elektroautos zugelassen als in jedem anderen Land der Erde. Die Maßnahmen sind bereits jetzt so erfolgreich, dass in Städten wie Oslo die Ladesäulen knapp werden. Aber das ist eine andere Baustelle.

Nun sollen also Flugzeuge folgen. Dag Falk-Petersen, der CEO von Norwegens Flughafenoperator Avinor, gab kürzlich bekannt, dass in Norwegen bis 2040 Kurzstreckenflüge nur noch mit Elektromotor durchgeführt werden sollen. „We think that all flights lasting up to 1.5 hours can be flown by aircraft that are entirely electric. When we will have reached our goal, air travel will no longer be a problem for the climate, it will be a solution“, so Falk-Petersen gegenüber der Zeitung The Guardian.

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Diese Ansage stellt eine große Herausforderung dar. Aktuell ist die Akkutechnologie noch nicht so weit, dass sie Flugzeugtreibstoff komplett ersetzen kann. Es fehlt an Energiedichte, um längere Flüge zu ermöglichen. Aus diesem Grund gehen Überlegungen in Sachen Elektroantriebe in der Luftfahrt momentan eher in Richtung Hybridlösungen.

Sean Clarke von der NASA hingegen ist überzeugt, dass technologische Fortschritte in den nächsten Jahren dazu führen werden, dass die Reichweite elektrischer Flugzeuge immer weiter. „Electric propulsion systems may be relevant in the marketplace sooner than you might expect, because they can be much more efficient“, äußerte Clarke gegenüber Ars Technica.

Bis dahin will Avinor mit Hybridlösungen und Biotreibstoffen arbeiten, um die Übergangsphase zu überbrücken. Ziel der Maßnahmen soll es mittelfristig sein, die Lärmbelästigung durch den Luftverkehr sowie die CO2-Emissionen zu senken. Ob Norwegen seine ambitionierten Pläne umsetzen kann, bleibt abzuwarten.

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180-Grad-Wende: Ferrari kündigt einen elektrischen Supersportwagen an!

19. January 2018 - 12:22

Rund sieben Jahre ist es her, dass Luca di Montezemelo, damaliger Präsident von Ferrari, eine kühne Prognose abgab: Autos mit reinem Elektroantrieb hätten keine Zukunft. Mehr noch: Bei Ferrari werde es daher so etwas niemals geben. Zur Ehrenrettung des Managers muss man sagen, dass er elektrische Unterstützung nicht voll ablehnte. So brachte er 2014 mit dem LaFerrari zumindest den ersten Ferrari mit Hybridantrieb auf die Straße – allerdings in limitierter Stückzahl. Als schließlich Sergio Marchionne den Chefposten bei dem legendären italienischen Autobauer übernahm, wurde schnell klar, dass das Thema Elektromobilität nun deutlich aktiver angegangen wird: Er verkündete, innerhalb von drei Jahren sämtliche Modelle der Marke mit dem Pferd mindestens mit einem Hybridmotor zu versehen.

Der Ferrari FF fährt noch mit klassischem Verbrennungsmotor. Teslas Erfolge dienten Ferrari als Ansporn

Nun ging der neue Chef sogar noch einen Schritt weiter: Auf der „North American International Auto Show“ in Detroit kündigte er an, Ferrari werde einen elektrischen Supersportwagen entwickeln. Als Ansporn nannte er in diesem Zusammenhang einen anderen bekannten Namen aus der Autobranche: „Die Leute sind begeistert von dem, was Tesla in Sachen Supersportwagen geschafft hat: Ich werde nicht versuchen, kleinzureden, was Elon [Musk] gemacht hat, aber ich denke, wir alle können das schaffen“, so der Ferrari-Chef. Tatsächlich haben auch andere Hersteller bereits ähnliche Projekte angekündigt – darunter auch der deutsche Volkswagen-Konzern. Das Selbstverständnis von Ferrari besagt aber, dass der beste Supersportwagen stets aus Italien kommen muss.
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Mit näheren Details zu dem Projekt geizte Marchionne allerdings noch. So ist noch unklar, auf welche Art und Weise sich der neue Ferrari von der Konkurrenz abheben soll. Zumal der Begriff Supersportwagen gar nicht im Detail definiert werden kann. Klar ist nur: Bei der Entwicklung steht in erster Linie die Leistung und der Fahrspaß im Vordergrund. Erst danach kommen Dinge wie Komfort und Alltagstauglichkeit. Es stellt aber auf jeden Fall einen Meilenstein dar, dass sich einer der berühmtesten Sportwagenschmieden der Welt nun auch zur Entwicklung eines Elektroautos bekennt – auch wenn dies gegenüber früheren Aussagen eine komplette Kehrtwende darstellt.

Via: Engadget

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Websicherheit: Diese Gefahren sollten in Zukunft besonders beachtet werden

19. January 2018 - 11:47

Das Internet begleitet uns im Alltag wie unsere Lieblingsschuhe oder das favorisierte Hemd. Wir nutzen es täglich und Unternehmen bauen ganze Businessmodelle darauf auf. Je mehr sich das Internet in vielen Bereichen des Lebens etabliert, desto reizvoller ist es auch für Hacker und Kriminelle Sicherheitslücken gnadenlos auszunutzen, oder durch gezielte Attacken Webseiten lahm zu legen. Am Ende der Aktionen, die mittlerweile sehr vielfältig sind, zählt jedoch immer nur eines und zwar die Forderung von Lösegeld. Hacker, die Geld im Netz erpressen, profitieren auch zunehmend vom Hype um die Kryptowährungen. Hat es der Bitcoin so langsam geschafft ein sauberes Image aufzubauen, könnten anonyme Währungen jedoch weiterhin auch für dunkle Machenschaften missbraucht werden.

Finanziell motiviert Cyberangriffe nehmen zu

Jüngst hat Radware den aktuellen Global Application and Network Security Report veröffentlicht und aufgezeigt, wie sehr Unternehmen mittlerweile unter Cyberangriffen und Hacker-Attacken leiden. Oftmals existieren nicht einmal Notfallpläne mit kalkulierten Geldreserven, um noch einmal „mit einem blauen Auge“ davonkommen zu können. Nicht nur an der Sicherheit wird gespart, sondern auch bei den Ressourcen. Das führt nicht selten zu einem vernichtenden Bankrott. Dem Report zufolge haben sich die finanziell motivierten Cyberangriffe bei Unternehmen in den letzten beiden Jahren verdoppelt. Der zunehmende Wert vom Bitcoin und anderen lukrativen Cryptowährungen, mit denen in Zukunft vermehrt auch bezahlt werden kann, bieten Hackern eine zusätzliche Motivation, das erpresste Geld auch noch anzulegen und zu mehren. „Die zunehmende Akzeptanz von Crypto-Währungen und der damit verbundene Preisanstieg haben Hackern einen klaren Vorteil beschert, der über die Anonymität von Krypto-Währungen hinausgeht“, sagte Carl Herberger, Vice President of Security Solutions bei Radware. „Einen Hacker in solchen Situationen zu bezahlen, ermuntert nicht nur zu weiteren Angriffen, sondern verschafft Kriminellen auch das nötige Kapital, um ihre Operationen fortzusetzen.“

Wer trägt bei gehackten IoT-Geräten die Verantwortung?

Bei den 605 befragten IT-Führungskräften von Unternehmen rund um den Globus verteilt herrscht auch eine gewisse Uneinigkeit im Hinblick auf die Verantwortlichkeit für Sicherheitslücken beim Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Zunächst werden die Netzbetreiber genannt. Ziemlich gleich auf und lediglich mit einem Prozentpunkt weniger (34 Prozent) werden die Gerätehersteller moniert. Auf Platz drei befinden sich mit 21 Prozent die Verbraucher selbst, die wiederum auf Geräte zurückgreifen, welche internetfähig sind. Und hier ist dann auch schon die Schnittstelle zu dem privaten Personenkreis gegeben. Nicht nur Unternehmen sind vermehrt gezwungen proaktiv gegen Angriffe aus dem World Wide Web zu handeln, sondern auch der „kleine“ User zuhause. Sicherheitsfragen rund um die IT stehen auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt vieler Gespräche. Wie sicher sind meine Daten im Netz? Wie sicher ist mein Geld in Online-Wallets aufgehoben? Wie kann ich mich vor Angriffen und Datenspionage schützen? Diese und weitaus mehr Fragen hat ein Zusammenschluss geballter Kompetenzen im Rahmen eines umfangreichen Interviews von 10 Sicherheitsexperten mit 1&1 zusammen beantwortet.

Websitebetreiber sollten auf HTTPS umstellen

Harald A. Summa steigt in das Thema ein und nennt gleich zu Beginn den größten Angriff der vergangenen Jahre. Dieser ist definitiv die Attacke auf Yahoo-Nutzerkonten. 2013 wurden über eine Milliarde Nutzer gehackt. Erst im Dezember 2016 wurde der Skandal bekannt. Der Sicherheitsexperte rät jedem Betreiber von Websites aber auch jedem Nutzer regelmäßig Updates zu unternehmen und stets die neusten Aktualisierungen durchzuführen. Zudem sollten alle Websites auf HTTPS umstellen. Auf die Frage, wie Summa die Gefahren des Internet of Things einstuft, antwortet er: „Das IoT ist an sich keine Gefahr. Gefährlich sind schlecht konfigurierte Geräte. Mitunter kommen sogar Geräte ohne Sicherheitsfunktionen auf den Markt.“ Es ist somit das Unternehmen, das hinter den Geräten steckt zunehmend in den Fokus zu nehmen. Wie wichtig ist die Sicherheit der Geräte oder wie wichtig ist nur das schnelle Geld zu machen? Auch sollte die Zwei-Faktor-Authentifizierung schon längst Standard sein.

Bild: frankieleon, Flickr, CC BY-SA 2.0 Ransomware ist ein echtes Problem

Erich Kachel, CTO bei Performics, weist darauf hin, dass 2016 das Jahr der DDoS-Attacken durch IoT-Geräte war. Begleitet wurden diese Attacken von massiven Infektionen sogenannter Ransomware. Ransom steht im Englischen für Lösegeld. Dabei bedienen sich Kriminelle verschiedenen Hacks und Exploits, um beispielsweise lebenswichtige Systeme zu verschlüsseln, Geschäftsbetriebe zu unterbrechen oder geistiges Eigentum zu stehlen, bis ein Lösegeld gezahlt wurde. So kam es auch vor, dass smarte Heizungen gehackt wurden, und es erst wieder funktionierten, wenn Lösegeld beispielsweise in Form von Bitcoins floss.

Auch Prof Dr. Christoph Meinel, seines Zeichens Institutsdirektor und Geschäftsführer am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH , ist sich sicher, dass das Internet of Things in Zukunft eine große Rolle bei den sich häufenden Angriffen spielen wird.

Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass generell die Software, die mit dem Netz verbunden ist auf dem aktuellsten Stand gehalten werden sollte. Das führt dazu, dass Sicherheitslücken frühestmöglich erkannt und wiederum geschlossen werden können. Zudem wird Nutzern wie auch Websitebetreibern geraten neben Software auch Erweiterungen für Anwendungen nie blind zu installieren. Überprüft das Unternehmen beziehungsweise die Hersteller und ladet generell nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter. Starke Passwörter sind zwingend notwendig, genauso wie die ausschließliche Weitergabe von Daten an seriöse Anbieter. Wenn ihr Bauchschmerzen habt, dann lasst lieber die Hände davon.  Generell sollten Websitebetreiber HTTPS (HTTP mit SSL/TLS) nutzen, auch wenn hier nicht gänzlich alle Attacken ausgeschlossen werden können. Einige der populärsten Angriffsflächen für Angreifer offenbaren mangelhaft gesicherte Iot-Geräte sowie nicht aktualisierte Software als auch unsicher programmierte Erweiterungen (beispielsweise für ein CMS, einen Browser etc.).

Einig sind sich die Experten ebenfalls darüber, dass DDoS-, XSS-, SQLI- und Brute-Force-Angriffe aber auch verschiedenste Arten von Malware und Phishing-Attacken in Zukunft zu den größten Bedrohungen im Internet zählen. Unter Berücksichtigung der Tipps, die durchaus an der einen oder anderen Stelle schon vertraut sein sollten, kann man einem Großteil der Gefahren entgegenwirken und Internetkriminellen somit das Leben etwas schwerer machen.

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100 Meter hoch: Das leistet der größte Luftreiniger der Welt!

19. January 2018 - 8:49

Die Heizungen in der chinesischen Stadt Xian werden zu einem Großteil mit Kohle betrieben. Im Winter führt dies zu einem eher unschönen Bild: Die Luft in der Stadt ist dann oft von so schlechter Qualität, dass die Sicht der Bewohner stark eingeschränkt wird. Vor diesem Hintergrund ist auch verständlich, weshalb in Xian ein riesiger rund einhundert Meter hoher Turm zur Luftreinigung installiert wurde. Dieser ist nun seit einiger Zeit in Betrieb, sodass Wissenschaftler in der Lage waren, die Auswirkungen auf die Luftqualität in der Stadt genauer zu untersuchen. Das Ergebnis: Die Zahl der Schmutzpartikel in der Luft reduzierte sich tatsächlich signifikant. Ähnliche – und noch deutlich größere Türme – sollen daher nun auch in anderen chinesischen Städten installiert werden.

Foto: South China Morning News Die integrierten Reinigungsfilter reduzieren die gesundheitliche Belastung

Die Funktionsweise der Türme ist vergleichsweise simpel. Auf dem Boden rund um das Bauwerk befinden sich mehrere Gewächshäuser. In diese wird Luft eingesogen und dort erhitzt. Anschließend wird sie in den Turm geleitet und steigt dort nach oben. Auf dem Weg zur Spitze innerhalb des Bauwerks durchläuft die Luft verschiedene Reinigungsfilter und wird schließlich wieder in die Umwelt abgelassen. Ein Team von Forschern rund um Cao Junji hat nun die während des Testlaufs der Anlage gewonnenen Daten ausgewertet. Ihren Ergebnissen zufolge konnte etwa die Zahl der PM2.5-Partikel in der Luft an Tagen mit starkem Smog um fünfzehn Prozent reduziert werden. Dies ist nicht nur eine kosmetische Frage, sondern verringert auch die Belastung für die Gesundheit der Einwohner.
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Auch in anderen chinesischen Städten wird mit Luftreinigern experimentiert. Teilweise haben diese aber einen entscheidenden Nachteil: Sie werden mit Strom betrieben, der zum größten Teil aus Kohlekraftwerken stammt. Ihr Effekt reduziert sich damit gewissermaßen schon systembedingt. In Xian ist dies anders: Die Anlage benötigt lediglich Energie, um die Luft in den Gewächshäusern zu erwärmen. Diese wiederum wird durch die Strahlen der Sonne gewonnen. Grundsätzlich ist dies nicht unproblematisch, weil gerade bei Smog natürlich weniger Sonnenstrahlen auf die Erde treffen. Allerdings haben die Entwickler eine spezielle Schicht auf den Gewächshäusern implementiert, die dafür sorgen soll, dass aus den Strahlen mehr Wärme gewonnen werden kann.

Via: Inhabitat

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Urban Mining: In Großstädten sammeln sich verwertbare Rohstoffe

18. January 2018 - 19:22

In europäischen Großstädten werden jeden Tag echte Schätze weggeworfen. In einer Zeit, in der in entwickelten Ländern nahezu jeder Mensch mindestens ein mobiles Gerät besitzt, häuft sich der Elektroschrott. Und in diesem Schrott und anderem Abfall stecken viele wertvolle Rohstoffe wie etwa Seltene Erden und Edelmetalle. Nun wurde eine europaweite Datenbank angelegt, die zeigt, wie viele Ressourcen im Umlauf sind und wo Recycling-Abläufe optimiert werden können.

Schrott birgt wertvolle Rohstoffe

Die Rohstoffe, die wir für die Produktion von Elektrogeräten brauchen, werden weltweit immer knapper. Aber in der Regel gehen diese Rohstoffe nicht verloren, sondern bleiben in Schrott und Müll enthalten. Diese Tatsache wird noch viel zu wenig genutzt. Denn aus dem Müll könnten die Rohstoffe theoretisch zum großen Teil zurückgewonnen werden. In Elektroschrott beispielsweise stecken große Mengen an Metallen wie Platin, Gold und Kupfer.

Die neue Datenbank wurde angelegt, um einen Überblick darüber zu geben, wie viele Rohstoffe in den Gegenständen stecken, die wir täglich nutzen und dann irgendwann auf den Müll werfen. Auf der „Urban Mining Plattform“ wurden Informationen darüber zusammengetragen, welche Rohstoffe in der EU im Umlauf sind. Außerdem informiert die Datenbank darüber, in welchen Produkten diese Rohstoffe stecken und was recycelt wird oder verloren geht.

Im Schnitt, so die Ergebnisse des Forscherteams, besitzt ein EU-Bürger etwa 25 kg Elektronik, 17 kg Batterien und 600 kg in Autos verbaute Materialien. In dem Schrott, den wir produzieren, sind ungefähr 18 Millionen Tonnen wertvolle Materialien enthalten.

„Bisher wurden Daten über solche Rohstoffe von zahllosen unterschiedlichen Institutionen gesammelt, darunter Universitäten, Regierungsbehörden und Industrieunternehmen“, so Jaco Huisman von der United Nations University über das Projekt. Eine zentrale Datenbank gab es nicht, was es extrem erschwerte, sich einen Überblick über wertvolle Rohstoffe in unseren Abfällen zu verschaffen. Die neue Plattform soll das ändern und so Schwachstellen im Recycling aufdecken und Trends aufzeigen.

Rohstoffquelle Elektro-Auto

Einer dieser Trends etwa ist das Elektro-Auto als Rohstoffquelle. Batterien enthalten Rohstoffe wie etwa Blei, Nickel, Lithium, Kobalt und Mangan. Noch haben nur wenige Elektro-Fahrzeuge ein Alter erreicht, in dem sie ausgemustert werden sollten. Aber diese Zeit wird kommen, und vor allem angesichts der steigenden Verkaufszahlen werden Elektroautos in Zukunft eine Herausforderung in Sachen Recycling darstellen. Aber auch normale Batterien enthalten wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten.

„Ein breites Wissen über verfügbare Rohstoffmengen ist für die Recycling- und die Bergbau-Industrie ebenso wichtig wie für Hersteller und politische Entscheidungsträger. Die neue Datenbank ist ein guter Schritt hin zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft“, so Christer Forsgren von der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg. Die Entwicklung effektiver Recyclingkreisläufe zur Rückgewinnung seltener Rohstoffe wird eine Herausforderung für die Zukunft sein.

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Wiederverwertbares Papier kann Kosten in Unternehmen senken

18. January 2018 - 16:31

Auch wenn wir im Zuge der Digitalisierung heute weniger drucken als noch vor ein paar Jahren, verursachen Druckerzeugnisse doch noch eine Menge Müll – ganz zu schweigen von den Ressourcen, die für Tinte oder Toner draufgehen. Chinesische Forscher haben nun etwas entwickelt, das bei der Lösung dieser Problematik hilfreich sein könnte: Ein wiederbeschreibbares Papier, das mit einer Salzlösung oder auch nur mit Wasser beschrieben werden kann.

Wiederverwendbares Papier dank Polymer

Das Papier wurde von einer Forschergruppe rund um Qiang Zhao von der Universität Nanjing entwickelt und besteht aus normalem Filterpapier, das mit einem Polymer beschichtet ist. Kommt das Papier in Kontakt mit einer metallhaltigen Salzlösung, verfärbt sich seine Oberfläche. So könnten etwa mit einem Tintenstrahldrucker Schriftzüge oder Bilder auf das Papier gedruckt werden. Wo die Salzlösung auf das Papier trifft, verbindet sie sich mit dem Polymer zu einem metallhaltigen organischen Komplex. Dieser absorbiert das Licht je nach Art des Metalls in der Lösung in unterschiedlichen Wellenlängen, sodass theoretisch sogar farbige Bilder gedruckt werden können.

Bisher können die Forscher um Zhao sieben verschieden Farbtöne produzieren. Das Papier bleibt sechs Monate lang bedruckt, ohne dass es zu einem Verblassen des Aufdrucks kommt. Um das Gedruckte zu entfernen, wird das Papier mit einer Fluoridlösung gespült. Nach dem Trocknen kann es dann neu bedruckt werden.

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Zhao und seine Kollegen wollten noch einen Schritt weiter gehen. Also beschichteten sie das Filterpapier mit einer organischen Zinkkomplex-Verbindung. Das daraus resultierende Papier kann nur mit Wasser bedruckt werden. Bisher muss das bedruckte Papier mit ultraviolettem Licht bestrahlt werden, um den Aufdruck sichtbar zu machen. Das Papier wird wieder in seinen unbedruckten Ursprungszustand zurückversetzt, indem es auf 60 Grad erhitzt wird.

Beide Versionen des Spezialpapiers können bis zu acht Mal bedruckt und wieder gelöscht werden. Die dabei verwendeten Substanzen sind nicht nur günstig, sondern auch ungiftig und komplett unbedenklich. Geht man davon aus, dass das Papier tatsächlich acht mal wiederverwendet wird, würden sich die Kosten bei seiner Nutzung auf ein Zehntel bis ein Fünftel des Betrags belaufen, der beim Drucken mit einem Tintenstrahldrucker anfällt. Natürlich muss die Entwicklung noch weiter verfeinert werden, aber vor allem in Büros und Unternehmen ließe sich mit dem Spezialpapier bares Geld sparen.

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Volareo ist der weltweit erste Blockchain Streaming Lautsprecher

18. January 2018 - 13:19

Die Musikbranche hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe an Umwälzungen erlebt. Zunächst ließen illegale Tauschbörsen im Internet den Verkauf von CDs einbrechen. Anschließend etablierten sich nach und nach auch zahlreiche legale Streamingangebote. Das Geschäftsmodell: Die Nutzer zahlen eine monatliche Gebühr und die Künstler werden für jedes tatsächlich abgespielte Lied bezahlt. Doch viele Musiker sind damit unzufrieden. Ihr Vorwurf: Es kommt zu wenig Geld bei den Kreativen an. Ändern möchte dies die Firma ROCKI mit dem smarten Lautsprecher Volareo. In die Schlagzeilen kam dieser vor allem wegen eines besonderen Features: Die Zuhörer können durch Applaus dafür sorgen, dass die Musiker eine zusätzliche finanzielle Zuwendung erhalten.

Bild: ROCKI Die Vergütung der Künstler ist höher als bei Spotify

Doch viel innovativer ist die Art und Weise wie die Künstler bezahlt werden. Denn dafür wurde eigens eine auf der Blockchain basierende Cryptowährung namens Musicoin (MUSIC) entwickelt. Diese hat zunächst keine weitere Aufgabe als für die Bezahlung der Künstler innerhalb des innovativen Streamingdienstes zu sorgen. Der Clou: Die Auszahlungen sollen deutlich höher ausfallen als bei den konventionellen Anbietern. Während sich die Vergütung pro abgerufenem Song bei Spotify beispielsweise auf den Bruchteil eines Cents beläuft, erhalten die Künstler bei Volareo aktuell umgerechnet zehn US-Dollar-Cent. Der Nachteil allerdings: Die Auszahlung erfolgt in Musicoin. Wie viel Geld die teilnehmenden Musiker also tatsächlich erhalten, hängt damit vor allem vom Kurs der Cryptowährung ab.
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Eine Besonderheit stellt auch die kostenfreie Verfügbarkeit der Musik dar. Denn die Nutzer sollen lebenslang kostenfrei auf die Musik zugreifen können. Lediglich wenn geklatscht wird – oder alternativ ein Knopf in der App gedrückt wird – und so eine zusätzliche Zahlung an den Musiker ausgelöst wird, wird dafür das elektronische Wallet des Nutzers herangezogen. Zu Beginn allerdings ist jeder Account bereits mit zehn Musicoin versehen. Nur wer noch mehr Bonuszahlungen senden möchte, muss dann tatsächlich Geld einzahlen. Finanziert werden soll der Musikservice somit nicht durch monatliche Überweisungen der Nutzer, sondern mithilfe der selbst entwickelten Cryptowährung und der erwarteten Wertsteigerung. Auf den Markt kommen soll der smarte Lautsprecher Volareo Ende dieses Jahres.

Via: Medium

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Die wichtigsten Fakten über die neue Strategie der EU gegen Plastikabfälle

17. January 2018 - 16:13

Plastikmüll ist ein Problem. Er landet tonnenweise auf Müllkippen, wo er nicht wirklich verrottet, und – schlimmer noch – schwimmt ebenso tonnenweise im Meer. Um dies zu verhindern, ist mehr nötig als Projekte, bei denen es darum geht, das Plastik wieder aus dem Wasser zu entfernen. Vielmehr muss das Problem bei der Wurzel gepackt werden. Mit anderen Worten: Der entstehende Plastikmüll muss verringert werden. Die EU-Komission hat nun eine Strategie vorgestellt, die genau das bezwecken will.

Bild: Caroline Power Problemfall Plastik

„Wir müssen verhindern, dass Plastik in unser Wasser, unser Essen und sogar unsere Körper kommt“, Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans anlässlich der Vorstellung der Strategie in Straßburg. Ziel der EU ist es, Plastikabfälle zu verringern, Recycling zu fördern und die Umwelt besser zu schützen. Nach Angaben der EU-Kommission entstehen allein in den EU-Ländern jährlich etwa 26 Millionen Tonnen Plastikmüll, wovon lediglich etwa 30 Prozent recycelt werden. 70 Prozent werden in Müllkippen oder Verbrennungsanlagen entsorgt – oder, was am schlimmsten ist, landen in der Umwelt, vor allem im Meer. „24 Stunden am Tag enden in jeder Sekunde rund 700 Kilogramm Plastik in der Meeresumwelt. Es dauert fünf Sekunden, das zu produzieren, fünf Minuten, es zu nutzen und etwa 500 Jahre, es wieder abzubauen“, so Timmermans weiter. Bis zu 124 Millionen Tonnen Plastik sollen es bereits in die Meere geschafft haben. Besonders problematisch sind dabei kleine Plastikpartikel. Sie stellen sowohl für die Meeresbewohner als auch fpr Menschen ein Problem da.

Was will die EU-Kommission tun?

Teil der Strategie der EU-Kommission ist es, sämtliche Plastikverpackungen in Europa bis 2030 komplett recycelbar zu machen. Entsprechende Forschung wurde von der Kommission bereits mit 250 Millionen Euro unterstützt. Bis 2020 sollen weitere 100 Millionen hinzukommen. Außerdem sollen Abfallannahmestellen an Häfen eingerichtet werden, an denen Schiffe kostenfrei ihren Plastikmüll abladen können. Des Weiteren möchte die EU sortenreinere Sammlung von Kunststoffen forcieren. Schätzungsweise ließen sich durch diese Maßnahme etwa 100 Euro Recyclingkosten pro Tonne Plastikmüll sparen.

Eine weitere wichtige Maßnahme wird es sein, die Verwendung von Mikroplastik-Partikeln in Kosmetika und Waschmitteln zu verbieten.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten der neuen Strategie?

Für Patrick Hasenkamp vom Verband Kommunaler Unternehmen ist die Sache klar: „Es muss funktionieren. Die Kunststoffmengen sind einfach viel zu groß, als dass wir das tatenlos weiterlaufen lassen könnten.“ Bisher geschah europaweit zu wenig, um die Menge an Plastikmüll zu reduzieren. Die Mitgliedsstaaten einigten sich zwar auf eine neue Abfallrichtlinie, deren Ziel es ist, die Recyclingraten für Verpackungen bis 2025 auf 65 und bis 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen. Die neue Plastikstrategie ist aber nicht nur umfassender, sondern verfolgt auch einen breiteren Ansatz. Vor allem die Verbindlichkeiten für die Industrie sind zu loben. Ob die Maßnahmen Erfolg haben werden, wird sich aber erst mit der Zeit herausstellen.

Was bedeutet das für die Verbraucher?

Für uns Verbraucher werden die Müllentsorgungskosten wahrscheinlich steigen. Wie sehr, ist aber noch nicht abzusehen. Für das komplette Recycling der heute verwendeten Plastikmengen müssten neue Recyclinganlagen gebaut werden – was Geld kostet. Die EU spekuliert aber darauf, dass die Verbraucher bezüglich der Entsorgung und des Gebrauchs von Plastik umdenken werden.

Wird es eine Plastiksteuer geben?

EU-Haushaltskommissar zieht die Erhebung einer Plastiksteuer durchaus in Erwägung und möchte dies prüfen lassen. Dadurch soll sowohl die Menge an Müll zurückgehen als auch der EU-Haushalt aufgestockt werden. Timmermans verglich dies jedoch mit der Abgabe für Plastiktüten. Deren Ziel sei es ebenfalls, die Verwendung von Kunststoffen zu senken. Wenn die Steuer also arbeiten würde wie geplant, würden auch die Einnahmen schnell sinken. Die Tatsache, dass Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden, haben den Verbrauch der Tüten in Deutschland drastisch gesenkt.

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Fünffache Schallgeschwindigkeit: 5 Fakten über das neue Spionageflugzeug von Boeing!

17. January 2018 - 9:13

Auch wenn im Weltraum inzwischen zahlreiche Spionagesatelliten unterwegs sind, spielt auch die Erkundung per Flugzeug für Militärs noch eine wichtige Rolle. Einer der bedeutendsten Hersteller von Spionageflugzeugen ist die amerikanische Firma Boeing. Diese hat nun angekündigt, mit einem neuen Superflieger für Furore sorgen zu wollen. Das Flugzeug soll tausende Kilometer in der Stunde zurücklegen können und so in der Lage sein, blitzschnell auf neue weltpolitische Lagen zu reagieren.

Bild: Boeing

Wie schnell soll der Flieger tatsächlich werden?

Zu Testzwecken baute Boeing bereits das experimentelle Flugzeug X-51 Waverider. Dieses erreichte eine Geschwindigkeit von Mach 5.1. Allerdings wurde das Fluggerät von einer B-52 in der Luft ausgesetzt und stürzte nach dem Rekordflug ins Meer. Das neue Boeing-Flugzeug soll hingegen auch selbstständig starten und landen können. Die geplante Spitzengeschwindigkeit liegt bei Mach 5.

Wie wird der neue Flieger aussehen?

Bisher ist über das Design nur wenig bekannt. Klar ist: Die Länge wird rund 32 Meter betragen. Außerdem sind ein Deltaflügel und zwei Seitenleitwerke geplant. Bisher hat der Konzern allerdings nur ein Konzeptbild veröffentlicht und noch keine genaueren Details bekannt gegeben.

Welche technischen Besonderheiten gibt es?

Bei solch hohen Geschwindigkeiten funktionieren normale Stahltriebwerke nicht mehr. Deswegen setzt Boeing auf ein Staustrahltriebwerk. Der Vorteil: Es gibt keine beweglichen Teile innerhalb des Triebwerks. Das Problem: Es wird eine bestimmte Geschwindigkeit benötigt, um die Luft ausreichend zu verdichten. Tatsächlich bekommt das neue Flugzeug daher gleich zwei Triebwerke: Eins für niedrigere Geschwindigkeiten und eins für den Überschall.
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Vorgestellt wurde das Konzept auf einer Veranstaltung des „American Institute of Aeronautics and Astronautics“. Zunächst wird nun ein rund 15 Meter langer Prototyp gebaut, der nur ein Triebwerk besitzen soll. Erfolgreiche Testflüge vorausgesetzt, soll anschließend das etwa doppelt so lange Flugzeug mit zwei Triebwerken gebaut werden.

Gibt es Beispiele für Spionageflugzeuge mit Rekordgeschwindigkeit?

Ja. Legendär in der Branche ist die Lockheed SR-71 Blackbird. Diese kommt auf eine Geschwindigkeit von Mach 3 und hält bis heute einige Rekorde. So benötigte das Spionageflugzeug von New York nach London lediglich eine Stunde und 55 Minuten. Kommerzielle Airlines legen die Strecke aktuell in rund sieben Stunden zurück.

Via: Aviation Week

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GAC Motor Enverge: Das ist der neueste Elektro-SUV aus China

16. January 2018 - 19:47

Das chinesische Unternehmen GAC Motor hat auf der North American International Auto Show in Detroit einen Konzeptwagen namens Enverge vorgestellt, der einiges an Aufmerksamkeit bekommen dürfte. Es handelt sich um einen SUV mit Integration von Augmented Reality, abnehmbaren Scheinwerfern und einer Reichweite von knapp 600 km.

Futuristischer SUV für den amerikanischen Markt

Der neue SUV von GAC Motor wartet mit futuristischen Flügeltüren und einem in einen Flachbildschirm integriertes Armaturenbrett auf. In die Seitenfenster ist ein Augmented-Reality-System integriert, und die Nebelleuchten des Wagens wurden auf den Namen G-Torches getauft und können entfernt werden, um dann als Taschenlampen mitgeführt zu werden.

Energie erhält der Enverge aus einer Batterie mit 71 Kilowattstunden, die drahtlos geladen werden kann. Mit ihr schafft der Wagen eine Reichweite von knapp 600 km, womit er etwa das Model 3 von Tesla hinter sich lässt. Nach einer Ladezeit von nur 10 Minuten ist die Batterie wieder so aufgeladen, dass der Wagen wieder knapp 430 km weit fahren kann.

Ob der Enverge es auf den Markt schaffen wird, ist aber noch unbekannt. In einer Pressemitteilung von GAC Motors heißt es, dass der Wagen dazu gedacht sei, die Technologien des Unternehmens vorzuführen und ihr enormes Potential darzustellen.

GAC Motor hat in China letztes Jahr etwa 500.000 Autos verkauft. 2017 begann das Unternehmen auch, für 6,5 Milliarden US-Dollar ein großes Werk zu bauen, dass rein für die Produktion elektrischer Autos gedacht ist. Angeblich befindet sich GAC Motor derzeit in Gesprächen mit Fiat Chrysler, um seine Autos auch in den USA verkaufen zu können. Der Markteintritt in den USA wird für 2019 erwartet. Selbst wenn der Enverge tatsächlich gebaut werden wird, wird er in Europa wohl vorerst nicht zu haben sein.

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Varrao-Milbe: Wie deutsche Forscher Bienen retten

16. January 2018 - 15:39

Die Varroa-Milbe ist der gefährlichste Feind der Bienen. Innerhalb von drei Jahren kann sie einen ganzen Stock ausrotten. Die Honigproduktion sinkt und, weit schlimmer noch, immer weniger Blüten werden bestäubt, sodass die Ernten etwa von Obst schlechter ausfallen. Jetzt, nach 25 Jahren Forschungsarbeit, gibt es ein Mittel gegen die aggressive Milbe. Forscher der Universität Hohenheim in Stuttgart haben herausgefunden, dass Lithiumchlorid eine wirksame Waffe gegen den Schädling ist.

Keine Gefahr für Bienen und Honig

„Lithiumchlorid kann man Bienen in Zuckerwasser aufgelöst füttern“, sagt Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde. „Bei unseren Versuchen haben bereits geringe Mengen der Salzlösung ausgereicht, um innerhalb weniger Tage die auf den Bienen sitzenden Milben abzutöten – ohne Nebenwirkungen für die Bienen.“ Auch im Honig finden sich keine Spuren des Mittels, so die ersten Erkenntnisse der Forscher.

Lithiumchlorid ist stark hygroskopisch, zieht also Wasser an. Deshalb wird es unter anderem als Feuchtigkeitsschutz für Elektronik während des Transports genutzt. Es ist in Chemikalienhandlungen und natürlich in Internetshops zu haben. 250 Gramm kosten weniger als 20 Euro. Es findet sich in Salzlaugen, Salzseen und Heilquellen, und das zum Teil in erstaunlich hohen Konzentrationen, sodass es in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, um weltweit die Bienen von der Milbe zu befreien.

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Bevor der Wirkstoff nun als Medikament für Bienen auf den Markt kommen kann, sind dennoch weitere Tests nötig, um die beste Dosierung zu bestimmen und Nebenwirkungen für Bienen und Anwender sowie das Risiko von Rückständen auszuschließen. Dazu sei man aktuell mit Unternehmen im Gespräch, die diese Entwicklung weiterführen wollen, verlautet aus der Universität.

Das Team um Rosenkranz Biotechnologie-Startup SiTOOLs Biotech in Planegg bei München hatte es sich so einfach nicht vorgestellt. Es arbeitete zunächst daran, bestimmte Gene der Milbe auszuschalten, um sie mattzusetzen. Das gelang, war aber sehr aufwändig. Dann entdeckten sie, dass auch Milben abstarben, deren Gene intakt waren. Jetzt dauerte es noch zwei Jahre, ehe die Forscher herausfanden, dass Lithiumchlorid für den Milbentod verantwortlich war. Das Präparat war lediglich als Hilfsmittel in den Genmix gelangt, der die Milben ausschalten sollte.

via Uni Hohenheim

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Irreführende Werbung? Warum Tesla von norwegischen Kunden verklagt wird!

16. January 2018 - 8:46

Norwegen ist in Sachen Elektroautos allen anderen europäischen Ländern weit voraus. Inzwischen besitzt mehr als die Hälfte der Neuwagen in dem skandinavischen Land einen Elektroantrieb. Obwohl das Königreich nur vergleichsweise wenige Einwohner hat, zählt es daher dennoch zu den wichtigsten Absatzmärkten von Tesla. Doch nun droht dem Konzern dort Ärger von ungewohnter Seite: Zahlreiche Kunden fühlen sich verschaukelt und fordern eine finanzielle Entschädigung. Konkret geht es in dem Rechtsstreit um den Unterschied zwischen der theoretisch möglichen Motorenleistung und der tatsächlich vorhandenen. Der Vorwurf an Tesla: In der Werbung sei eine PS-Zahl suggeriert worden, die in der Realität aufgrund der eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Akkus gar nicht erreicht werden kann.

Tesla Model S P85D Die zur Verfügung stehende PS-Zahl liegt niedriger als von den Kunden erwartet

Tatsächlich hatte Tesla schlicht die Leistung der beiden eingebauten Motoren addiert und war so auf einen Wert von 772 PS gekommen. Inzwischen spricht der Konzern von der sogenannten Nennleistung. Faktisch können davon aber nur 539 PS auf die Straße gebracht werden. Oder anders ausgedrückt: Die Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,3 Sekunden ist ein rein theoretischer Wert. Inzwischen hat Tesla daher seine Werbung auch angepasst. Unklar ist allerdings, was mit den Käufern passiert, die sich auf die ursprünglichen Angaben verlassen haben. In einem ersten Verfahren hat Tesla bereits eingelenkt und sich außergerichtlich mit den Klägern geeinigt. Dem Vernehmen nach wurde eine Entschädigung in Höhe von rund 7.300 Euro vereinbart.
DIGITALISIERUNG SELBST DENKEN: Eine Anleitung, mit der die Transformation gelingt Preis: 24,95€ Zuletzt aktualisiert am 17.01.2018 Bei Amazon ansehen Zwei Tesla-Modelle gehören zu den meistverkauften Autos in Norwegen

Dies geschah allerdings auf freiwilliger Basis. Bei den jetzt noch offenen Klagen ist Tesla also nicht verpflichtet, ein ähnliches Angebot zu machen. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Konzern auch hier versuchen wird, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Denn eigentlich kann es sich das Unternehmen nicht erlauben, im wichtigen norwegischen Markt einen Imageschaden zu riskieren. Immerhin lag der Tesla Model X im vergangenen Jahr auf Platz vier der meistverkauften Autos des Landes. Der Tesla Model S brachte es immerhin noch auf Platz acht. Sollten sich die verschiedenen Parteien allerdings nicht außergerichtlich einigen können, würde der Prozess vermutlich im Juni beginnen.

Via: The Drive

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Forscher belegen: Männer schwitzen nicht mehr als Frauen

15. January 2018 - 21:17

Bei intensiven Trainings wie etwa dem bekannten „HIT“ (High Intensity Training) kommen nicht nur Männer sondern auch Frauen mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ins Schwitzen. Nach einer gehörigen Portion Pump genügt ein Blick in die Runde der Teilnehmer, um feststellen zu können wer mehr schwitzt. Oftmals zeichnet sich bei den Männern ein starker Schweißaustritt ab. Die Shirts sind durchnässt und dunkler gefärbt. Bei den Frauen glänzen die Arme und Stirn. Dass Männer mehr schwitzen sollen als Frauen, konnte nun jedoch von Forschern belegt werden. Einer aktuellen Studie zufolge gibt es keine Unterschiede zwischen Mann und Frau- zumindest was die Schweiß-Intensität anbelangt.

Antelope Suit für Männer und Frauen Bild: Antelope.Club Auf die Größe kommt es an

Seit langem gehen Forscher schon den Gründen nach, warum einige Menschen mehr und andere wiederum weniger schwitzen, trotz ähnlicher Belastungen. Bisher ging die gängige Lehre davon aus, dass die Schweißdrüsen bei Männern effektiver agieren und somit mehr Schweiß als weibliche produzieren. Forscher räumen nun ein, dass diese Ansichten teilweise überholt und nicht gänzlich mehr zutreffend sind. In absoluten Schweißkategorien gedacht, ist das nach wie vor so, dass Männer mehr schwitzen als Frauen. Allerdings ist die Relation zur Körpergröße maßgeblicher und hier schwitzen Frauen genauso viel wie Männer. Prinzipiell konnte festgestellt werden, dass kleinere Menschen weniger schwitzen. Das hat ein Team rund um den Physiologen Sean Notley von der University of Wollongong in Australien nach einer ausgiebigen Studie festhalten können.

Warmes Blut wird an die Oberfläche gepumpt

Untersucht wurde die Schweißproduktion von 36 Männern und 24 Frauen. Es handelte sich dabei um körperlich gesunde Menschen unter 30 Jahren, die mehr als drei Mal die Woche Sport treiben. Die 60 Probanden wurden im weiteren Verlauf in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe bestand aus eher größeren Teilnehmern und Teilnehmerinnen und die andere aus kleineren. Die Gruppen mussten verschiedene Trainings absolvieren. Etwa 45 Minuten lang Fahrrad fahren bei 28 Grad und ein zweites Mal bei 36 Grad. Hierbei wurden die Körperfunktionen gemessen und ausgewertet. Bei beiden Gruppen kam raus:“ Wenn man Männer und Frauen der gleichen Größe zusammen untersucht oder mit statistischen Verfahren die Größenunterschiede herausrechnet, stellen wir fest, dass Männer und Frauen ähnlich viel schwitzen.“ so Notley. Der Forscher erklärt dies an der Funktion von Schweiß. Wir kühlen dabei unseren Körper über die Haut, indem Blut vom Zentrum an die Oberfläche verlagert wird. An dieser verdunstet der Schweiß und kühlt unser Blut. Dabei ist die Verdunstungskälte, die wir produzieren, hochwirksam. Menschen die größer sind haben bekanntlich auch mehr Haut. Folglich kann auch mehr Verdunstungskälte erzeugt werden. Allerdings ist ein größerer Mensch auch schwerer und muss mehr Masse herunterkühlen. Um die somit selbe Kühlleistung erreichen zu können, wie kleinere Menschen, müssen größere mehr schwitzen.

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Smartphone-Trends 2018: Diese Top-Geräte kommen im ersten Halbjahr

15. January 2018 - 20:50

Das Jahr 2018 ist nun schon ein paar Tage alt – Zeit, mal einen Blick auf die kommenden Top-Smartphones in den nächsten sechs Monaten zu werfen. Auch dieses Jahr stehen uns von den bekannten Herstellern wieder neue Modelle ins Haus. Wir sagen euch, worauf ihr euch freuen könnt – und worauf nicht.

Das sind die Trends 2018

2017 war für Smartphone-Fans ein gutes Jahr. Es kamen immens viele Geräte auf den Markt, die auch durchaus gute Features boten. Der Trend geht eindeutig zum rahmenlosen Design und Displays im Seitenverhältnis 18:9. Außerdem fiel auf, dass die Hersteller auch weiterhin extrem viel Wert auf die Kamera des Smartphones legen, um traditionelle Digitalkameras zu ersetzen. Ende des Jahres zeigten Hersteller wie Google und Huawei dann einen Ausblick darauf, wohin die Reise 2018 gehen soll: Maschinelles Lernen bekommt seinen Platz in der Smartphone-Welt – vorwiegend erst einmal zum Optimieren der Bildqualität bei Fotos und zur Verlagerung bestimmter Prozesse von der Cloud auf das Gerät selber. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, die sich dieses Jahr wahrscheinlich fortsetzen wird.

Und auch beim Thema biometrische Authentifizierungsmethoden tut sich etwas. Als Apple letztes Jahr das iPhone X herausbrachte, wechselte das Unternehmen vom Fingerabdruckscanner TouchID hin zur Gesichtserkennung FaceID. Auch wenn Apple das bestritt, gab es Vermutungen, dass dies daran läge, dass es Apple nicht gelungen ist, den Fingerabdruckscanner unter das OLED-Display zu setzen, um das randlose Design zu ermöglichen. Dem Hersteller Synaptics ist dies nun gelungen, was bedeutet, dass künftige Smartphones durch einen Druck auf das Display entsperrt werden können. Der chinesische Smartphone-Hersteller Vivo hat auch schon ein erstes entsprechendes Gerät angekündigt, das allerdings nicht nach Europa kommen wird.

Samsung Galaxy S9 (Plus): Gutes noch besser machen

Im Februar wird Samsung auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona das Galaxy S9 und S9 Plus vorstellen. Das Design wird sich optisch eher nicht vom Vorgänger unterscheiden und auch der oft kritisierte Fingerabdruckscanner auf der Rückseite wird beibehalten, aber besser positioniert. Außerdem wird die Kamera verbessert – vor allem lichtstärker soll sie werden.

HTC U12: HTC-Smartphone mit 4k-Display?

Das HTC U11 wurde erst im November vorgestellt, es ist also nicht zu erwarten, dass bereits Anfang 2018 der Nachfolger kommt. Es wird aber durchaus mit der Möglichkeit gerechnet, dass das U12 im Sommer kommt. Viele Details gibt es noch nicht: Die Gerüchteküche spricht bisher von einem 4k-Display und einer Dual-Hauptkamera. Als Prozessor soll der Qualcomm Snapdragon 845 zum Einsatz kommen.

Oneplus 6: Fingerabdrucksensor im Display? Das Oneplus 5 war letztes Jahr vor allem wegen seines Preis-Leistungs-Verhältnisses beliebt.

Die Oneplus-Top-Smartphones Oneplus 5 und Oneplus 5T überzeugten im letzten Jahr nicht nur mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders das 5T mit dem nahezu randlosen 18:9-Display wusste zu gefallen. Für 2018 und das Oneplus 6 ist auch weiterhin ein top ausgestattetes Smartphone zu einem guten Preis zu erwarten – auch wenn es etwas teurer werden dürfte als letztes Jahr. Auch im Oneplus 6 soll der Snapdragon 845 verwendet werden. Als Erscheinungstermin wird der Sommer gehandelt.

Da hinter Oneplus mit dem Unternehmen BKK die gleiche Mutter wie hinter Vivo steht, könnte das Oneplus 6 außerdem das erste Smartphone auf dem europäischen Markt werden, bei dem der Fingerabdrucksensor unter dem Display sitzt.

LG G7: Nichts genaues weiß man nicht

Auf der CES 2018 gab der Vice-Chairman von LG, Cho Sung-jin, bekannt, dass LG sich vom jährlichen Produktzyklus lossagen und neue Smartphones nur dann auf den Markt bringen wolle, wenn es an der Zeit sei. Ob das Unternehmen dieses Jahr noch das LG g7 auf den Markt bringen wird, scheint daher nicht sicher. Allerdings tauchte auf LGs Quick-Charge-Supportwebseite kurzzeitig ein „Future LG G7“ auf. Wenn, dann wird das Smartphone wohl im April erscheinen.

Huawei P20/P11: Die Antwort auf das Galaxy S9

Huawei ist nach Samsung der zweitgrößte Android-Hersteller. Die Antwort des Unternehmens auf Samsungs Galaxy S9 wird auf der MWC 2018 am 25. Februar erwartet. Das neue Modell wird entweder P20 oder P11 heißen. Angeblich sollen sogar drei Modellvarianten kommen, mindestens eine davon mit einem Notch wie Apples iPhone X, in dem Technik für eine Gesichtserkennung wie Apples FaceID untergebracht ist. Über die weitere Ausstattung ist jedoch nicht viel bekannt, es existiert jedoch ein Gerücht, dass eines der Modelle sogar über drei Kamerasensoren auf der Rückseite verfügen soll. Im Herzen des Smartphones soll der hauseigene Prozessor Kirin 970 werkeln.

Apple: Neues iPhone SE?

Apple bringt die neuen iPhones normalerweise im Herbst heraus. Das iPhone SE ist jedoch eine Ausnahme. Die erste Version wurde im März 2016 präsentiert. Wenn es einen Nachfolger des günstigsten iPhones geben soll, so würde er wahrscheinlich wieder im Frühjahr vorgestellt werden. Hardwaretechnisch soll das neue iPhone SE dem iPhone 7 gleichen. Die Übernahme des Designs oder der Gesichtserkennung vom iPhone X ist nicht zu erwarten. Es wäre aber möglich, dass die gläserne Rückseite des iPhone 8 zum Einsatz kommt, um drahtloses Laden zu ermöglichen.

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Experiment mit Zukunft: Ein Jahr bedingungsloses Grundeinkommen in Finnland!

15. January 2018 - 8:56

Das bedingungslose Grundeinkommen sorgt immer wieder für erhitzte Debatten. Befürworter sehen darin eine interessante Möglichkeit, auf die Veränderungen der Digitalisierung zu reagieren. Kritiker hingegen warnen vor einen teuren Irrweg. Da kann es nicht schaden, einige empirische Daten in der Hand zu haben. Das dachte sich auch die finnische Regierung und hat vor einem Jahr mit einem Praxistest begonnen. Seitdem erhalten 2000 Arbeitslose monatlich 560 Euro. Der Unterschied zu den vorherigen Sozialleistungen: Mit dem Geld sind keine Pflichten verbunden, es muss also etwa kein Jobangebot angenommen werden. Außerdem ist der Betrag in jedem Fall sicher – auch wenn durch andere Tätigkeiten zusätzliche Einnahmen erzielt werden.

Foto: Michael Kammler Die Zwischenergebnisse sind durchaus vielversprechend

Die finnische Regierung will sich zu den Ergebnissen des Experiments erst nach Ablauf des zuvor gesetzten Zeitrahmens von zwei Jahren äußern. Die finnische Presse hat allerdings bereits jetzt erste Beobachtungen zusammen getragen. Als sicher gelten etwa die folgenden Punkte:

1. Das Stresslevel der an dem Projekt beteiligten Personen ist stark gesunken. Dies dürfte vor allem zwei Gründe haben: Zum einen können sie fest mit der monatlichen Zahlung rechnen. Zum anderen müssen sie keine Angst mehr vor Druck von Seiten des Arbeitsamts haben. Dadurch verbessert sich auch die mentale Gesundheit der Probanden.

2. Neue und sinnvolle Tätigkeiten werden ermöglicht. So gibt es etwa den Fall, dass eine Frau die Sicherheit der monatlichen Überweisung nutzt, um die eigenen Eltern zu pflegen. Aber auch zahlreiche andere ehrenamtliche Tätigkeiten werden durch das bedingungslose Grundeinkommen befördert.

3. Ein Einstieg in den Arbeitsmarkt wird erleichtert. Weil ein gewisses Einkommen bereits garantiert ist, war es für die Teilnehmer leichter Teilzeitjobs, schlecht bezahlte Tätigkeiten oder Praktika anzunehmen. So begann Mika Rusuunen in der Tech-Branche als Praktikant und hat nun eine voll bezahlte Stelle.
Einkommen für alle Preis: 9,90€ Zuletzt aktualisiert am 16.01.2018 Bei Amazon ansehen Das Grundeinkommen und der Niedriglohnsektor

Ob der letzte Punkt allerdings wirklich erstrebenswert ist, darüber streiten die Experten. Denn nicht in allen Fällen dürfte die Entwicklung so positiv verlaufen wie bei Rusuunen. Vielmehr wird befürchtet, dass viele Menschen ihr bedingungsloses Grundeinkommen mit einem Mini-Job kombinieren könnten und so der Niedriglohnsektor künstlich aufgebläht wird. Das gut gemeinte Projekt würde dann dazu führen, dass schlecht bezahlte Jobs durch den Staat subventioniert werden. Ein Jahr ist aber noch zu kurz, um diese Frage abschließend beurteilen zu können. Weitere Daten gibt es zukünftig übrigens aus Schottland: Dort werden mehrere Städte ein ähnliches Experiment starten.

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hier geht es um die Kernfrage: Wofür lohnt es sich für dich zu leben?

>> wachse und gedeihe
hier geht es um die Kernfrage: Wie kannst du dich optimal weiterentwickeln, also effektiv lernen?

>> nutze das Internet sinnvoll und hilfreich
hier geht es um die Kernfrage: Wie können dir die vielfältigen Software-Tools bzw. Internetdienste dabei helfen, daß du deine Tagesaufgaben einfacher und schneller lösen kannst?

>> nutze freie Energie
selbst Strom erzeugen und Energie sparen